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Wartezeit

Vor allem bei Nutzpflanzen ist es heute unumgänglich, diese mit Pflanzenschutzmittel zu behandeln, um Schädlinge zu bekämpfen. In der Regel nehmen die Pflanzen das Pflanzenschutzmittel über die Blätter oder den Boden auf und geben ihn erst nach und nach ...



wieder ab. Das Pflanzenschutzmittel ist dann in der gesamten Pflanze vorhanden, auch in den Blüten, den Knospen und den Fruchtständen. Dies muss man bedenken, wenn man die Früchte ernten will.

Unter der Wartezeit bezeichnet man in der Regel genau den Zeitraum, der zwischen der letzten Behandlung mit Pflanzenschutzmittel und der Ernte der Früchte vergehen muss. Dies gilt sowohl für Baum- und Strauchfrüchte als auch für Gemüse, vor allem, wenn es sich um Gemüse handelt, das unter der Erde reift. In der Regel sollte die Wartezeit zwischen dem Besprühen mit Pflanzenschutz und der Ernte mindestens 2 - 3 Wochen betragen, da sich die Wirkstoffe auf Geschmack auswirken können und zudem oft auch gesundheitliche Einschränkungen beinhalten.

Diese Wartezeit gilt in der Regel für chemische Pflanzenschutzmittel. Wer die Wartezeit in diesem Fall umgehen will, sollte auf biologische Schutzmöglichkeiten zurückgreifen. Beim Kauf von Pflanzenschutzmittel für Nutzpflanzen sollte man sich im Vorfeld immer über ...



die notwendige Wartezeit vor der Ernte informieren.

Doch nicht nur beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist eine Wartezeit einzuhalten. Auch bei der Vorbereitung von Boden, zum Beispiel durch Kalk, ist eine Wartezeit einzuhalten, bis eine Saat ausgebracht werden kann. Diese Wartezeit beträgt in der Regel 3 - 4 Wochen.



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