Regenspende aus Kostra-Tabelle richtig ablesen
Die Dachentwässerung spielt bei Häusern eine wichtige Rolle. Schließlich leben wir in Breitengraden, wo es oft ...regnet und auch schneit. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels, der für unser Land eine Reihe von Naturkatastrophen voraussieht. Deshalb darf die ordnungsgemäße Dachentwässerung beim Bau eines Hauses nicht außer Acht gelassen werden.
Eng mit der Dachentwässerung hängt die Regenspende zusammen. Die Regenspende ist die Wassermenge, welche in einer bestimmten Zeit auf die jeweilige Fläche herabregnet. Bei der Berechnung für die benötigte Dachentwässerungsanlage wird diese Regenspende mit Hilfe eines Computerprogramms ermittelt, welches den Namen KOSTRA trägt.
Welche Werte werden für die Ermittlung der Regenspende herangezogen?
Die Regenspende ist ein statistischer Wert. Sie gibt an, wie viel Wasser in fünf Minuten alle fünf Jahre am Standort des Bauwerkes niedergeht. Der ermittelte Wert wird in Liter/Sekunde*ha angegeben. Im KOSTRA-Programm sind Werte für alle deutschen Städte enthalten. Zur Berechnung müssen ortspezifische Werte eingegeben werden.
Je nach Software sind Werte für die gewählten Regionen verfügbar. Man muss dann nur noch die gewünschte Stadt auswählen und kann die benötigten Werte ablesen. Allerdings reichen diese nicht aus, ...
um die Dachentwässerung exakt zu berechnen. Dafür bedarf es noch einiger weiterer Angaben.
Mit der Regenspende hat man lediglich den Regenwasserabfluss der Dachgrundfläche in Erfahrung gebracht. Hinzu kommt weiterhin ein so genannter Sicherheitsfaktor und die Form des Daches spielt ebenfalls eine Rolle.
Wie bekomme ich die KOSTRA-Software?
Die Software ist nicht kostenlos und daher sollte man sich überlegen, ob eine Anschaffung überhaupt Sinn macht. Für eine einmalige Berechnung bietet sich der Erwerb des KOSTRA-Programms auf keinen Fall an. Hauptsächlich wird sie von Dachdeckerfirmen und anderen Unternehmen genutzt, die ein Interesse an der Regenspende bei verschiedenen Objekten haben.
Als Privatperson ist es daher besser, man wendet sich zwecks Berechnung der Regenspende an einen entsprechenden Fachbetrieb. Außerdem kann man als Otto-Normal-Verbraucher mit den Angaben nicht viel anfangen. Nur ein Fachmann weiß, was aus der theoretischen Berechnung nunmehr in der Praxis zu tun ist.
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