Badewannenarmaturen - Details machen den Unterschied
Im Grunde genommen sind Badezimmer immer ähnlich aufgebaut: Toilette, Waschbecken, Dusche und/oder Badewanne mit den ...entsprechenden Armaturen haben in jedem Badezimmer ihren Platz.
Aber hier liegt der Teufel im Detail begraben und es sind die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen.
Und zwar sowohl stilistisch, wie auch in Bezug auf den gebotenen Komfort.
Deshalb sollte man sich bei der Wahl der passenden Badewannenarmatur genauso viel Zeit lassen, wie bei der Badausstattung selbst. Denn nur so entwickelt das Bad ein einheitliches Konzept, das nicht nur optisch überzeugt, sondern dem Nutzer ein Hauch von Luxus vermittelt.
Einhandmischbatterie hat sich durchgesetzt
Vorreiter im Bereich der Badewannenarmatur war lange Jahre die Zweiflügel-Mischbatterie, an der man rechts und links vom Wasserhahn die Temperatur regulieren konnte. Zwar gibt es diese Badarmatur noch immer, allerdings gehört sie heute eher in ein nostalgisch designtes Badezimmer.
Etabliert hat sich inzwischen die Einhandmischbatterie mit Temperatur- und Druckregulierung mittels Hebel. Sie ist inzwischen im altbewährten Prinzip in unterschiedlichen Erscheinungsformen am Markt. Während die horizontalen Einhebelmischbatterien die absoluten Vorreiter sind, haben sie hochwertige Konkurrenz in der vertikalen Variante bekommen.
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Dabei gibt es neben der Hebelstellung noch weitere Differenzierungen. Klassische Einhandmischbatterien sind mit Hebel und Ausguss an der Wand befestigt. Moderne Ausführungen platzieren nur den Hebel, wahlweise Auf- oder Unterputz, an der Wand, während der Wasserhahn selbst auf dem Badewannenrand angebracht wird. So lassen sich viele Wünsche und optische Vorstellungen realisieren.
Temperatur- und Wassermengenregulierung
So praktikabel eine Einhandmischbatterie auch ist, es ist einige Geduld erforderlich, ehe die richtige Wassertemperatur gefunden wird. Und diese Problematik wird durch den Energiespargedanken ergänzt, denn bei einem Wannenbad verbraucht man beachtlich mehr Wasser, als bei einer Dusche und kann sich nur schwer einen Überblick über die tatsächliche Wassermenge verschaffen. Hier beugen spezielle Thermostate vor.
Einerseits gibt es sie inzwischen mit einer detaillierten Temperaturregulierung, so dass das Wasser in einer konstanten, zuvor definierten Gradzahl abgegeben wird. Andererseits gibt es spezielle Badewannenarmaturen, die eine Wassermengenanzeige beinhalten und somit der Wasserverschwendung den Kampf ansagen. Diese kleinen Luxuselemente sind mit Sicherheit kein Muss im Badezimmer, erleichtern den Alltag aber doch um einiges und bieten einen unvergleichlichen Komfort.
Mit speziellen Beschichtungen gegen Kalk und Schmutz
Badewannenarmaturen sind in den meisten Badezimmern in glänzendem Chrom zu finden. Und hier ergibt sich das Polierproblem. Die ständige Feuchtigkeit und der natürliche Kalkgehalt im Wasser führen dazu, dass die Badarmatur an Glanz verliert und unschöne Kalkflecken aufweist. So oft man sie auch reinigt, direkt beim nächsten Baden treten diese Flecken wieder auf. Ganz zu schweigen von Korrosionen, die bei Badewannenarmaturen nicht ausgeschlossen werden können.
Hier zahlt sich Qualität aus. Denn inzwischen gibt es hochwertige Badewannenarmaturen mit speziellen Anti-Kalk-Beschichtungen. Das Wasser perlt daran ab, ohne dass irgendeine Kalkablagerung zurück bleibt. Rost bildet sich kaum noch, während selbst das lästige Anlaufen verhindert wird.
Im Zuge der Arbeitserleichterung beim Reinigen des Badezimmers können derartige Badewannenarmaturen mit spezieller Beschichtung eine Überlegung wert sein.
Brausevorrichtung nicht vergessen
Sucht man nach einer geeigneten Badewannenarmatur, so denkt man spontan an die Mischbatterie und den Wasserhahn. Ein entscheidendes Element wird dabei stets vernachlässigt und mitunter sogar vergessen: Die Duschbrause.
Selbst wenn man in der Badewanne nicht duschen möchte, so ist eine Brause dennoch erforderlich. Aber warum? Beim Baden werden die abgewaschenen Hautschuppen an das Badewasser abgegeben und man badet sozusagen darin. Nachdem man die Wanne verlässt, nimmt man immer eine gute Portion abgestorbener Hautschüppchen mit. Außerdem bleiben Seifenreste auf der Haut zurück, die die gesunde Hautflora schädigen und gelegentlich Juckreiz auslösen. Deshalb sollte im Anschluss an das Wannenbad der Körper immer kurz abgeduscht werden. Und somit ist die Notwendigkeit einer Duschbrause bei der Badewannenarmatur gegeben.
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