Duschwanne einbauen - in Eigenregie oder mit Hilfe eines Fachmanns?
So manchem Heimwerker „kribbelt“ es geradezu in den Fingern, wenn es ...darum geht, daheim eine Duschwanne einzubauen.
Ob ein solches Unterfangen jedoch von Erfolg gekrönt sein wird, ist im Vorhinein nicht (immer) absehbar.
Denn vor allem im Hinblick auf die Installation sanitärer Anlagen kann fachkundige Unterstützung nicht schaden.
Wie gut, wenn man einen professionellen Partner zur Seite stehen hat, der sich mit solchen Dingen auskennt. Wer es aber dennoch lieber in Eigenregie versuchen will, kann dies freilich gern tun. Ein abschließender, prüfender Blick von einem Fachmann gibt allerdings schlussendlich stets ein gutes Gefühl der Sicherheit.
Somit kann man in der Regel davon ausgehen, dass selbst nach Fertigstellung des Projektes keine Wasserschäden oder sonstige „Nebenwirkungen“ entstehen. „Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste…“
Handwerkliches Geschick ist erwünscht. Oder lieber gleich die Hilfe eines Profis…
Ehe es daran geht, die Duschwanne aufzustellen, sollten die Wannenab- bzw. Überläufe anmontiert werden. Es empfiehlt sich, vor diesem Arbeitsschritt eine schützende Plane auszulegen, um die Duschwanne nicht im Vorfeld zu verkratzen.
Tipp: Bei tiefliegenden Wannen muss der Wannenüberlauf fest ...
montiert werden. Bei flacheren Modellen genügt es, stattdessen ein Standrohrventil zu verwenden, das sich bei Bedarf wieder herausnehmen lässt.
Sobald nach diesem Schritt auch das Ablaufsieb mit einem Dichtring fixiert wurde, kann die Wanne aufgestellt und sodann von innen mit dem zuvor montierten Ablauf verbunden werden. Bei einigen Duschwannenmodellen kann übrigens ein so genannter Überlauf vorhanden sein. Dieser sollte jeweils an der oberen Öffnung der Wanne angebracht werden. Zu diesem Zwecke ist es wichtig, vor der Anbringung des Überlaufrohres einen Dichtring unterzulegen.
Erst jetzt wird die Überlaufabdeckung fest angeschraubt. Im Anschluss an diesen Arbeitsschritt darf nun der Abfluss am Wannenablauf befestigt werden. Dabei gilt auch hier, äußerste Sorgfalt walten zu lassen, um zu vermeiden, dass später gegebenenfalls Wasser austritt und massive Schäden entstehen. Sobald alles fest sitzt, wird die Duschwanne mittels einer Wasserwaage gerade ausgerichtet. Zur Stabilisierung können bei Bedarf noch spezielle Halterungen angebracht werden.
…da sollte der Fachmann in jedem Fall `ran
Erfahrene Experten raten, Duschwannen aus Metall aus Sicherheitsgründen stets zu erden. Damit jedes Restrisiko ausgeschlossen werden kann, sollte für diesen Arbeitsschritt unbedingt ein (Elektro-)Fachmann hinzugezogen werden. Ist die Wanne dann fest installiert, muss unmittelbar nach der Montage des Wannenablaufs ans Fallrohr die Wasserdichtheit kontrolliert werden.
Erst dann wird der nächste Arbeitsschritt „in Angriff genommen“: das Fliesen des Wannenträgers. Natürlich gibt es auch Heimwerker, die es vorziehen, keinen Wannenträger zu verwenden. Stattdessen ist nun Mauern angesagt. Hierbei gilt es nicht nur, auf leicht zu verarbeitende Blocksteine zurückzugreifen, sondern später auch auf die Kleber- und Fliesendichte zu achten. Nur wenn tatsächlich alles dicht ist, kann mit dem Einmauern der Wanne fortgefahren werden.
Zwei, drei wissenswerte Dinge zum Schluss…
Üblicherweise werden Duschwannen so installiert, dass der Wasserablauf jeweils mit einem Gefälle von circa einem Zentimeter pro laufenden Meter zum Wandanschluss erfolgt. Selbstverständlich sollte dabei der Abfluss keinesfalls auf dem Untergrund aufliegen. Ganz nach Belieben ist es durchaus möglich, die Duschwanne statt auf Füßen auf einem Wannenträger zu positionieren.
Ideal dazu geeignet ist Hartschaum, denn dadurch erhält die Duschwanne eine wärme- und schalldämmende Hülle. Fazit: Die Installation einer Duschwanne kann unter fachlicher Anleitung durchaus schnell und reibungslos von der Hand gehen.
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