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Unabhängig dank Badewannenlifter

Ein Badewannenlifter ist ein praktisches Hilfsmittel für Personen, die aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit in ihrer Mobilität ...



eingeschränkt sind, trotzdem aber nicht auf ein wohltuendes und entspannendes Vollbad verzichten möchten.

badezimmer13_flAuch ein medizinisches Bad mit speziellen Badezusätzen ist auf diese Weise leicht zuhause möglich.

Rein technisch gesehen handelt es sich bei einem Badewannenlifter um eine Hebebühne, die eine Person in die Wanne senkt und wieder heraushebt. Lifter sind in verschiedenen Versionen erhältlich, sie können entweder direkt in der Wanne oder daneben montiert werden und verfügen über einen Sitz, auf dem die Person während des Liftvorgangs Platz nimmt. Da Badewannenlifter zu den Medizinprodukten zählen und bei ihnen die Sicherheit enorm wichtig ist, dürfen Sie nur mit einer CE-Kennzeichnung verkauft werden, durch die gewährleistet ist, dass der Lift entsprechend den europäischen Vorgaben und dem Medizinproduktegesetz hergestellt und kontrolliert wurde.

Die verschiedenen Versionen der Badewannenlifte

Badewannenlifte, die direkt in der Wanne montiert werden, benötigen nur die Hebefunktion, um den Sitz zu senken und anzuheben, während die Geräte neben der Wanne eine zusätzliche Schwenkvorrichtung brauchen, um die Person seitwärts in die Badewanne zu befördern. Angetrieben werden ...



die Lifte entweder elektrisch, wasserhydraulisch oder pneumatisch. Bei hydraulischen Antrieben wird Wasser benutzt, das die Kolben, die sich in einem Zylinder befinden, in Bewegung setzt. Auf diese Weise wird die Tragvorrichtung auf- und abgefahren. Die gleiche Wirkung kann auch mit Hilfe von Luft erzielt werden. Elektromotoren in Badewannenliftern werden meist für den Antrieb solcher Systeme benutzt.bad-menschen6_fl

Eine sehr einfache Variante ist ein aufblasbarer Sitz, dessen Außenhülle aus Kunststoff besteht. Er wird durch einen Kompressor aufgeblasen, der elektrisch betrieben wird und für den eine normale Steckdose ausreichend ist. Der Sitz wird vor dem Badevorgang aufgeblasen, dann kann die Person auf ihm Platz nehmen und durch die Betätigung eines Schalters wird die Luft aus dem Sitz gelassen. Nach dem Bad wird der Sitz wieder mit Hilfe des Kompressors aufgepumpt, um das Aussteigen aus der Badewanne zu erleichtern. Diese aufblasbaren Sitze haben oft keine Rückenlehne und sind daher eher für Personen geeignet, die über einen guten Gleichgewichtssinn verfügen, andernfalls können aber auch an der Wand oder der Badewanne entsprechende Griffe montiert werden, an denen sich während des Hub- und Senkvorgangs festgehalten werden kann. Gleiches gilt auch für die Badewannenlifte, die über eine Stoffbahn verfügen. Bei ihnen wird die Stoffbahn zum Einsteigen in die Wanne gespannt, wofür eine Vorrichtung an der Wand hinter der Wanne und auf dem Fußboden angebracht werden muss. Nachdem die Person auf dem Stoffband Platz genommen hat, wird ein Schalter betätigt, durch den das Stoffband gelockert wird und so langsam in die Badewanne hinabgleitet. Aufblasbare Sitze sind leicht zu entfernen, wenn sie nicht gebraucht werden. Das ist dann von Vorteil, wenn die Wanne auch von anderen, mobilen Menschen genutzt wird. Wegen ihres geringen Gewichts eignen sie sich auch dazu, auf Reisen mitgenommen zu werden.

Kostenübernahme eines Badewannenlifts durch die Krankenkasse

Badewannenlifte gehören zu den medizinischen Hilfsmitteln, daher können die Kosten teilweise oder ganz von der Krankenkasse übernommen werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit und eine ärztliche Verordnung vorliegt. In einem solchen Fall werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch das Zubehör, die Instandsetzung oder eine Ersatzteilbeschaffung im Reparaturfall erstattet. Eventuell wird hierbei eine Zuzahlung fällig. Seit 2009 dürfen Hilfsmittel nur noch bei den Vertragspartnern der einzelnen Krankenkassen bezogen werden, daher ist vor dem Kauf unbedingt eine Rücksprache mit der Krankenkasse nötig, um entsprechende Adressen in Erfahrung zu bringen. Mit diesen Vertragspartnern haben die Krankenkasse vertraglich feste Preise oder Pauschalen vereinbart.