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Badezimmer -
Badmöbel und Zubehör
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ToilettenpapierhalterEin Bad ist über viele Jahre hinweg manchmal unser persönlichster Begleiter. Es ist ein Ort des Zurückziehens, des Wohlfühlens, des Kraft Schöpfens und der Intimität. Toilettenpapierhalter sind normalerweise keine Gegenstände, die uns beim Betreten eines Bades sofort ins Auge springen oder die wir z. B. bei der Neugestaltung eines Bades für besonders wichtig halten. Zumal sie in den Augen vieler nicht ihren ästhetischen Ansprüchen genügen.
Doch: Toilettenpapierhalter sorgen für Ordnung im Badezimmer oder auf der Toilette und sollten auch entsprechend gestaltet sein, um Nutzen und Design miteinander in Einklang zu bringen und nicht nur als notwendiges Übel gesehen zu werden. Immer mehr Hersteller haben auf diese Forderung reagiert und zeigen, dass funktionale Aspekte verbunden mit schönem Design keinen Widerspruch bedeuten. Wie schön es ist und gleichzeitig auch wie praktisch, dass wir auf Toilettenpapier zurückgreifen können und damit auch zu den entsprechenden Halterungen, zeigt ein Rückblick in die Vergangenheit:
Die Griechen benutzten statt Toilettenpapier Steine und Tonscherben und die Römer – schon damals bekannt für ihre Reinlichkeit – banden einen Schwamm an einen Stock und tränkten diesen in einem Eimer, der mit Salzwasser gefüllt war. Bereits im 6. Jahrhundert reinigten sich in China wohlhabende Menschen mit Papier. Allein für den kaiserlichen Hofstaat wurden damals 760.000 Blatt jährlich in Handarbeit hergestellt. Das erste Papier, das in einer Fabrik speziell als Toilettenpapier hergestellt wurde, wurde von Joseph Gayetti 1857 in den USA produziert. Es bestand aus einzelnen Blättern in einer Schachtel und war mit speziellen Extrakten getränkt.
Das perforierte Toilettenpapier auf Rollen, wie wir es heute kennen und benutzen, stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Die British Perforated Papier Company entstand 1880 und 1890 stellte die Scott Paper Company Toilettenpapier auf Rollen her. Doch es dauerte noch fast 30 Jahre bis in Deutschland Hans Klenk aus Ludwigsburg die erste Toilettenfabrik in Deutschland gründete. Eine Rolle bestand damals aus 1.000 Blatt rauen Krepppapiers. Erst 1958 verbreitete sich aus Amerika kommend das weichere Tissue Papier, das auf der Haut natürlich viel weicher und angenehmer als das Krepppapier ist. Bis in die 1980er Jahre und in manchen ärmeren Gegenden auch heute noch wurden Zeitungen in kleine Blätter zerschnitten, kleine Stapel davon an einer Ecke gelocht und mit einem Bindfaden an einem Nagel aufgehängt. Davon konnte man nach Bedarf einige Blätter abreißen und zur Reinigung verwenden.
Darauf sind wir heute in der Regel nicht mehr angewiesen und können Toilettenpapier in weichen Materialien, verschiedenen Stärken und sogar mit verschiedenen Motiven kaufen. Der dazugehörige Aufbewahrungsort besteht auch nicht mehr aus Nagel und Bindfaden, sondern es gibt ästhetische Toilettenpapierhalter, die in Form und Farbe keine Wünsche mehr offen lassen und sich auch in ein ganzheitliches Badezimmerkonzept harmonisch integrieren. Ob in Aluminium silbern eloxiert, Edelstahl verchromt oder in Kunststoff: Form und Design bieten für jeden Geldbeutel die entsprechende Ausführung.
Leider müssen die wertvollen und ansprechenden Toilettenpapierhalterungen oftmals mittels Bohrung an der Wand bzw. an den Fliesen angebracht werden. Eine neue Methode jedoch macht Bohren und Schrauben unnötig. Dank dieser Vorgehensweise sind die Halter überall in bequemer Höhe anzubringen, ganz entsprechend den eigenen Wünschen bzw. Bedürfnissen. Sie haften hervorragend auf Glas, glatten Oberflächen wie Holz oder Kunststoff oder auch auf glatten Fliesen. Für poröse Unterflächen ist eine selbstklebende Haftfolie im Lieferumfang enthalten. So garantiert diese Technik festen Halt ganz ohne Bohren.
von Annett Biermann
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