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WC in der Wand eingebaut

Ob Flach- oder Tiefspül- WC, in Deutschland sind in fast jedem zweiten Haushalt Unterputz-spülkästen eingebaut. Beim ...



Wandeinbau ist es empfehlenswert, auf die geräuschdämpfenden Ausführungen mit regelbarer Wassermenge zu achten.

Bei besonders kleinen Badezimmern mit sehr beengten Platzverhältnissen sind besonders schmale Spülkästen (15 Zentimeter Tiefe) oder Eckspülkästen einzusetzen. Das verspricht neben einer optimalen Raumnutzung neue Möglichkeiten für die Badgestaltung mit mehr Atmosphäre zur Erholung und Wohlbefinden.

Die Betätigung der Spülung erfolgt über Taster auf dem Boden oder in der Wand. Aber auch berührungsfrei mit elektronischer Betätigung sind ausführbar. Die Spülkästen werden entweder mit wassersparender Spülstopp-Technik oder 2-Mengenauflösung angeboten. Natürlich können auch ältere Modelle mit diesen Wassersparsets nachträglich umgebaut werden.

Der Spülkasten zum Ummauern ist befestigt in einem Stahlblechrahmen und wird an die Wand geschraubt. Der Wasseranschluss kann von oben oder von hinten erfolgen. Die Spülung wird von vorn betätigt. Eine Spülkasten-Stopptaste mit separater 3-Litertaste hilft, rund die Hälfte der Wassermenge, die bei jedem Toilettengang weggespült wird, zu sparen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Vorwand-Montage: Hier wird der selbsttragende Montagerahmen aus verschweißten Vierkantprofilen an die Wand und auf den Boden geschraubt. Verbesserte Ausführungen sind in der Befestigung im Teleskopbereich mit ...



einer Prismenscheibe ausgestattet. Dies hat den Vorteil, dass hier eine extrem hohe Sicherheit gegen Durchrutschen und ein viel besserer Halt gewährleistet werden kann. Der Rahmen ist pulverbeschichtet und korrosions-geschützt. Dieser Rahmen kann sowohl an einer Leichtbau- und/oder Massivbauwand befestigt werden. Er kann einfach mit Regips beplankt und sofort gefliest werden.

Um Nutzer unterschiedlicher Körpergrößen gerecht werden zu können, wurde ein seitlich ausziehbare und nachträglich nach oben verstellbares WC-Vorwandelement entwickelt. Die seitliche Erweiterung dient vor allem zum Einbau in Nischen bzw. zwei Wänden mit einer Breite von 80 bis 130 Zentimeter. Die Vorwandinstallation kann sowohl vor einer Nass- als auch vor einer Trockenbauwand eingesetzt werden. Ein weiterer Pluspunkt dieser Neuentwicklung ist die zu jedem späteren Zeitpunkt stufenlose Einstellung der Sitzhöhe von 41 bis 49 Zentimeter. Bei einer Veränderung der Sitzhöhe wird in die nicht geflieste Rückwand eingegriffen. Diese wird weder aufgestemmt noch beschädigt. Somit wird die unwirtschaftliche Wiederholung der Rohbausituation vermieden. Über eine bequem zu bedienende Spindeltechnik wird die Sitzhöhe verstellt.

Soll im Dachgeschoss ein WC eingerichtet werden, ist hier an den Platzbedarf in den Dachschrägen zu denken. Die Raumhöhe muss mindestens 2,30 Meter über der Hälfte der Grundfläche haben. Die Raumteile mit einer lichten Höhe von 1,50 Meter bleiben außer Betracht. Hier müssen Mindestmaße eingehalten werden. (Entfernung von der Rückwand 75 Zentimeter, Höhe vordere Kante Toilette vom Fußboden zur Decke 2,00 Meter)

von Annett Biermann