Feuchtraumplatten & Feuchtraumparkett
Überall dort, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht beziehungsweise hohe Temperaturschwankungen entstehen, ist die Verwendung von Feuchtraumplatten oder Feuchtraumparkett ...notwendig.
Diese verfügen über eine spezielle Beschichtung oder besondere Imprägnierung, so dass das Material selbst noch bei einer hohen Luftfeuchtigkeit ihre guten Eigenschaften behält.
Feuchtraumplatten sind gut erkennbar
Damit der Verbraucher die Feuchtraumplatten gut von anderen Platten unterscheiden kann, sind sie in der Regel in Grün erhältlich. Hierbei handelt es sich um spezielle Rigipsplatten, die eine besondere Imprägnierung erhalten haben. Ebenso kommen vielfach imprägnierte Gipsfaserplatten zum Einsatz. Weniger üblich sind hingegen OSB-Platten, Spanplatten oder Leimholzplatten, welche für Feuchträume entsprechend imprägniert werden. Beim Einbau von Feuchtraumplatten sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen, sie können wie jede herkömmliche Verlegeplatte verarbeitet werden. Jedoch ist zu beachten, dass ein Anstrich hinterher erst die Fläche komplett versiegelt. Ohne ihn besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit in die Platte eindringt und sie dauerhaft beschädigt.
Das Feuchtraumparkett setzt sich immer mehr durch
Holzfußböden erfreuen sich immer mehr größerer Beliebtheit. Dies ist unter anderem dem schönen sowie natürlichen Aussehen zuzuschreiben. In Feuchträumen wurde bisher meistens auf sie verzichtet, weil bei Fachleuten immer noch ...
die Meinung vorherrscht, dass Holz und Feuchtigkeit sich nicht vertragen. Dabei hat es der Saunabau bereits vorgemacht und vom Schiffensbau her ist seit langem bekannt, dass es Ausnahmen gibt. Das nötige Wissen wurde jetzt auch bei der Entwicklung von Parkett angewandt, das in Badezimmern verlegt werden kann.
Grundsätzlich wird aus dem herkömmlichen Badezimmer, dank des Feuchtraumparketts, ein stilvoller Wellnessbereich. Doch Vorsicht: Es sind nicht alle Holzarten geeignet! Zum Einsatz kommen harte Sorten wie Nussbaum oder Eiche. Diese haben den Vorteil, dass sie bei Feuchtigkeit kaum aufquellen. Auf tropische Hölzer, die auch extrem gut geeignet sind, sollte jedoch verzichtet werden, da nicht immer klar definiert werden kann, ob diese tatsächlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen oder das gut gemeinte Sigel oder Zertifikat nur den Verkauf ankurbeln soll.
Nach der Verlegung ist es absolut notwendig, das Parkett mit einem Schutzlack zu versiegeln, damit auch die Fugen auf Feuchtigkeit unempfindlich reagieren.
Weiterführende Informationen