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Infrarotkabine
Badezimmer - Sauna

Infrarotkabine

Sauna, Sanarium, Infrarotsauna, Suvasauna – alles zu groß für die eigenen vier Wände? Vielleicht reicht ja schon eine kleine Infrarotkabine. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Platzverbrauch, geringere Kreislaufbelastung und Energieverbrauch im Gegensatz zur Sauna, weit weniger Probleme mit Feuchtigkeit im Vergleich zum Sanarium, insbesondere hinsichtlich der Belüftung, und nicht zuletzt der vergleichsweise günstige Preis sprechen für die Infrarotkabine.

Bei der Infrarotkabine gibt es keinen Ofen. Stattdessen sorgen Leuchten, deren Wellenlänge länger ist  als bei sichtbarem Licht, so genannte Infrarotstrahler, für die Wärme. Das langwellige Infrarotlicht wärmt eher oberflächlich, so dass man schnell ins Schwitzen kommt, ohne dass einem heiß wird. Gleichzeitig hat man nicht die Hautprobleme, die etwa beim UV-Licht einer Sonnenbank entstehen, da die Strahlung kaum die Unterhaut erreicht und Sonnenbrand oder gar Hautkrebs auslösen kann.

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Foto: Ivo Kljuce - Fotolia.com
Weil die Wärme nicht ganz so tief reicht wie bei einer gewöhnlichen Sauna, ist die stärkende Wirkung auf das Immunsystem geringer, dafür wird der Kreislauf weniger belastet und der Blutdruck nicht so stark nach oben getrieben, wofür besonders ältere Nutzer dankbar sein werden. Außerdem hilft die Infrarotkabine besser bei rheumatischen Beschwerden als die Höhensonne, die der Arzt früher verschrieben hätte.

Infrarotkabinen gibt es als 1, 2 oder 3-Sitzmodelle. Die Preise für ein Markenmodell fangen bei ca. 600,- € an und sind je nach Qualität und Ausstattung nach oben offen. Von der Anschaffung allzu billiger Geräte sollte man absehen, da diese meistens entweder schlecht verarbeitet, mit Schadstoffen belastet oder auch in der Wirksamkeit der Infrarot-Strahler nicht zufrieden stellend sind.

Viele Infrarotkabinen gibt es als Bausatz, wodurch die Lieferung preisgünstiger wird. Der Aufbau gestaltet sich ähnlich simpel wie bei einer Sauna. Sofern der Anschluss der Elemente nicht ohnehin durch Steckverbinder erfolgt, sollte man für die Verkabelung sicherheitshalber einen Elektriker zu Rate ziehen, denn 230 Volt sind weniger gesund als eine angenehme Infrarot-Bestrahlung.
 

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