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Badezimmer -
Sauna
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Kinder in der SaunaIn Finnland werden sogar schon Säuglinge mit in die Sauna genommen. In Deutschland wird es hingegen so gehalten, dass Kinder grundsätzlich erst mit in die Sauna genommen werden dürfen, wenn sie in der Lage sind, sich mitzuteilen und die Schließmuskel von Po und Blase beherrschen.
Dies ist in der Regel ab dem zweiten Lebensjahr der Fall. Ein Grund hierfür ist, dass es sich in Deutschland um öffentliche Saunabäder handelt, im Gegensatz zu Finnland, wo fast jedes Haus mit einer Sauna ausgestattet ist, wobei es aber auch in Deutschland so genannte Säuglingsgruppen gibt.
Studien haben inzwischen ergeben, dass sich das Saunabaden auf Säuglinge in keinster Weise negativ auswirkt, im Gegenteil auch bei Säuglingen konnte ein Steigerung des Kreislaufs festgestellt werden, wenn das Saunabad nach den bewährten Saunaregeln durchgeführt wird.
Das größte Problem bei Kindern in der Sauna dürfte die oft schon nach wenigen Minuten aufkommende Langeweile sein, wobei aufklärende Gespräche mit den Kleinen darüber, was sie in einer Saunakabine und danach erwartet, unbedingt durchgeführt werden sollten.
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Zum „Daran gewöhnen“ Kinder auf die untere Bank zu setzen, ist sinnvoll. Hat man dann schon einige Saunagänge mit dem Kind hinter sich, kann man es ruhig auch auf die mittlere oder die oberen Bänke lassen.
Als Begleitperson sollte man aber auf Signale achten, denn nicht die Uhr sagt einem kleinen Saunagast, wann es soweit den Saunaraum zu verlassen, sondern zum Beispiel unruhiges Hin- und Hergerutsche auf den Bänken, aber auch bestimmte mündliche Äußerungen des Kindes sind meist ein Zeichen dafür, dass es Zeit zum Abkühlen wird.
Zu Anfang sollte man es zudem bei zwei Saunagängen an einem Tag mit Kindern belassen. Beim Abkühlvorgang sollte man darauf achten, dass sich das Kind nicht unterkühlt, denn hierfür ist das Empfinden der Kinder in der Regel noch nicht so gut ausgeprägt.
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