|
Badezimmer -
Sauna
|
SanariumWenn Sie sich nicht mehr in die eigene Sauna trauen, weil Sie Atemnot, Bluthochdruck oder Kreislaufbeschwerden entwickeln, ist ein Sanarium genau das richtige für Sie. Dazu stellen Sie den Saunaofen wie gewohnt an, drehen ihn aber ungefähr 10 Minuten, bevor Sie in die Sauna hineingehen, so weit herunter, dass nur noch etwa 45 bis 60 Grad Celsius erreicht werden. Mit Wasser kühlen Sie die heißen Steine etwas ab, bis eine relative Luftfeuchtigkeit um die 50 Prozent erreicht wird.
Im Gegensatz zur normalen Sauna ist die Aufenthaltsdauer länger, in etwa 15 bis 30 Minuten bei jedem der Gänge; die Erholungszeit zwischen den Gängen muss dafür nicht ganz so lang ausfallen. Doch auch wenn das Sanarium wesentlich harmloser ist als eine normale Sauna, sollte man es nicht übertreiben, insbesondere wenn man sich aufgrund von gesundheitlichen Problemen für diese Variante entschieden haben sollte.
 Foto: Sebastien Goetschmann - Fotolia.com Die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur führt dazu, dass man schneller schwitzt, was einen das Immunsystem stärkenden Entschlackungsprozess auslöst, ohne dass dabei der Kreislauf zu sehr belastet wird. Studien der Charité in Berlin haben außerdem ergeben, dass ein regelmäßiger Besuch des Sanariums bei Hypertonie-Patienten in immerhin 38 Prozent der getesteten Fälle blutdrucksenkend wirkt. Auch gerade für ältere Menschen ist das Sanarium daher die ideale Alternative zur normalen Sauna.
Wer noch keine Sauna hat, kann sich auch gleich ein richtiges Sanarium zulegen: die Hölzer und anderen Materialien sind entsprechend der höheren Feuchte und geringeren Temperatur im Vergleich zur normalen Sauna gewählt, außerdem sind meistens noch zusätzliche Anwendungen wie Kräuteraufguss, Dampfbad oder Lichttherapie möglich.
Wer mit dem eigenen Kreislauf kämpft, aber das Sanarium noch zu feucht findet, der sollte es einmal mit einer Infrarotsauna oder -kabine versuchen. Das Sanarium ist übrigens auch wunderbar für Menschen geeignet, die in einer normalen Sauna bestens zurechtkommen und keine Probleme mit Herz und Kreislauf haben.
|