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Hausbau-Kosten pro qm (Quadratmeter, m²)

Die größte Investition im Leben eines Menschen ist wohl der Kauf bzw. Bau eines Hauses. Hierbei ...



kommt es zu Kosten in fünfstelliger Höhe, so dass der Kauf bzw. Bau des Hauses wohl überlegt sein will.

ImageDie Kosten richten sich dabei nach vielen verschiedenen Faktoren, die man kaum allesamt im Blick behalten kann. Umso wichtiger ist aufgrund der Investitionssumme, dass man sich vor dem Hausbau intensiv über die anfallenden Kosten informiert.

Faktoren für die Höhe der Hausbau-Kosten

Die Hausbau-Kosten pro Quadratmeter richten sich nach verschiedenen Faktoren. Zunächst einmal ist dabei der Grundstückspreis zu berücksichtigen, denn auch dieser fließt in die Hausbau-Kosten pro qm mit ein. Der Grundstückspreis alleine ist aber noch nicht entscheidend, genauso muss man die Nebenkosten für diesen Kauf mit einrechnen.

Sie setzen sich wiederum aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, so etwa aus der Grunderwerbssteuer, die beim Kauf eines Grundstücks anfällt, aus den Notargebühren, der zwingend den Kaufvertrag aufsetzen muss, sowie aus den Kosten für die Eintragung eines neuen Eigentümers im Grundbuch.

Des Weiteren sind vielfach noch Kosten für Gas-, Wasser- oder Elektroanschlüsse zu zahlen. Hierbei kommt es darauf ...



an, ob ein voll erschlossenes oder nur ein teilweise erschlossenes Grundstück gekauft wird.

Die Hausbau-Kosten pro m² richten sich natürlich auch nach der Art des Hauses. So ist ein Fertighaus in der Regel recht preiswert, da alle Einzelteile bereits in den Werkshallen vorproduziert und am Aufstellort des Hauses nur noch zusammen gesetzt werden müssen.

Ein Haus, das in Massivbauweise erstellt wird, kann hingegen schon deutlich höhere Kosten mit sich bringen. Zudem ist die Bauzeit hierbei länger, wodurch wiederum die Löhne für die Bauarbeiter steigen und damit auch die gesamten Hausbau-Kosten pro Quadratmeter.

Ebenfalls sind die Hausbau-Kosten pro qm davon abhängig, in welcher Variation ein Haus erstellt wird. Ein Haus, das nach Passivhausbauweise gebaut wird oder ein Niedrigenergiehaus sind derzeit noch etwas teurer, als Häuser, die nur geringere Anforderungen an die Wärmedämmung und Co. stellen. Allerdings amortisieren sich diese Mehrkosten auch recht schnell, denn man spart viele Kosten ein, die durch einen andernfalls höheren Heizbedarf entstehen würden.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Hausbau-Kosten pro m² ist in der Ausbauweise des Hauses zu sehen. So kann man ein Haus als reinen Rohbau erwerben, in dem sämtliche Innenausbauten selbst durchgeführt werden. Diese Variante ist besonders kostengünstig, erfordert allerdings auch sehr viele Eigenleistungen, die nur wenige Bauherren vollständig erbringen können. Werden lediglich einige Arbeiten im Innenausbau selbst übernommen, steigen die Hausbau-Kosten pro qm schon wieder an.

Auch kann man sich für ein schlüsselfertiges Haus entscheiden, bei dem sämtliche Arbeiten im Innenausbau bereits durchgeführt sind. Das Haus kann dann sofort bezogen werden, da sogar die Malerarbeiten bereits erledigt sind.

Des Weiteren kann eine Unterkellerung beim Hausbau gewählt werden, die jedoch die Hausbau-Kosten pro Quadratmeter entsprechend erhöht. Ein Keller im eigenen Haus ist heute nur noch recht selten zu finden, da sich viele Bauherren diese zusätzliche Investition einfach sparen wollen. Dennoch sollte man gut überlegen, ob man auf diesen zusätzlichen Stauraum tatsächlich verzichten will.

Hausbau-Kosten genau vergleichen

Neben den oben genannten Faktoren fallen natürlich auch noch andere Punkte ins Gewicht. Je nach Anbieter für den Hausbau kann man unterschiedlich hohe Hausbau-Kosten pro m² vorfinden.

So sollte man vor der endgültigen Entscheidung für ein bestimmtes Bauunternehmen in jedem Fall überprüfen, welcher Anbieter der günstigste ist. Einen entsprechenden Preisvergleich kann man zunächst im Internet durchführen, genauere Ergebnisse bieten allerdings persönliche Angebote, die auf die individuellen Wünsche zugeschnitten sind und diese berücksichtigen.

Hier sollte man wenigstens zwei oder drei Angebote einholen, so dass man auch konkrete Vergleichszahlen der verschiedenen Anbieter erhält. Zwar kostet dies im ersten Moment etwas mehr Zeit, allerdings will die Investition in das Eigenheim auch wohl überlegt sein.