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Emaille
Haus und Baulexikon - E wie Effektlackierung

Emaille

Emaille ist eine Masse anorganischer Zusammensetzung, die meist aus Silikaten und Oxiden besteht. Durch Schmelzen oder Fritten wird es meist in glasig erstarrter Form hergestellt.

Meist wird diese Masse in mehreren Schichten auf ein Trägermaterial aufgebracht und bei hohen Temperaturen geschmolzen. Angestrebt wird so ein Überzug des Trägermaterials. Das Trägermaterial besteht meist aus Metall oder Glas.

Emaille findet in der industriellen Anwendung als Schutzüberzug Verwenddung, z.B. bei Gebrauchsgegenständen. Durch die Emailleschicht kann so ein Metall gegen Korrosion geschützt werden.

Oftmals dient Emaille aber auch als Dekoration für das jeweilige Trägermaterial. Emaille, das in der Kunst im Gebrauch ist, wird Kunst- oder Tombak-Emaille genannt. Emaille für die Edelmetallemaillierung wird Schmuckemail genannt. Unterschieden werden transparente und opake Emaille mit fließendem Übergang.

Eine Emailschicht ist spröder als das Trägermaterial und kann daher bei einer unsachgemäßen Behandlung reißen oder auch springen. Bei der Auswahl sind daher Faktoren wie das Trägermaterial und der Verwendungszweck zu berücksichtigen. Zudem muss das Email einen deutlich niedrigeren Schmelzpunkt besitzen als das Trägermaterial.
 

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