W wie Wasserlack

Wasserlack beinhaltet als hauptsächlichen Bestandteil das Löse- und Verdünnungsmittel Wasser. Darüber hinaus wird Wasserlack noch etwa zehn Prozent organische Löse- und Verdünnungsmittel zugefügt und die Bindemittel von Wasserlack sind Kunstharze wie Polyurethan-, Polyester-, Alkyd- und Acrylatharze.

Dabei wird Wasserlack grundsätzlich wie andere Lacke verarbeitet. Die Trocknungszeit von mit Wasserlack behandelten Gegenständen dauert länger, als wenn man andere Lacke verwenden würde. Wasserlack muss dabei grundsätzlich immer mit Wärme getrocknet werden. Im Vergleich zu der Verwendung von anderen Lacken ist bei der Verwendung von Wasserlack also ein erhöhter Energieaufwand von Nöten. Wasserlack kann man zwar mit Wasser verdünnen, aber wegen des Lösemittelanteils und der Konservierungsstoffe müssen Reste des Wasserlacks dann jedoch als Sondermüll entsorgt werden. Es gibt aber auch so genannte Anlagen für die Rückgewinnung von Wasserlacken.

Die Anstriche mit Wasserlack weisen eine hohe mechanische und auch chemische Belastbarkeit auf. Sie sind darüber hinaus in der Regel lichtecht und lösemittelfest. Pigmentierte Wasserlacke sind außerdem witterungsbeständig. Sie können auch für Anstriche im Außenbereich verwendet werden. Eingesetzt wird Wasserlack unter anderem in den Bereichen Neuwagen- und Reparaturlackierung. Dieser weitgehende Ersatz von Wasserlack zum Beispiel für Grundierungen, Füllern und Basis-Deck-Lacken hat in diesen Bereichen zu deutlich reduzierten Schadstoffbelastungen geführt.
Wärmeschutzverordnung - Stand 2011, Ausblick 2012
Wärmebrücke
Wasserhärte
Weißfäule
Wichte
WU-Beton

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