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Haus und Baulexikon -
W wie Wasserlack
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WärmebrückeFälschlicherweise wird eine Wärmebrücke oftmals als Kältebrücke bezeichnet und meint den Bereich von Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als es bei anderen Bauteilen der Fall ist.
Unterschieden werden konstruktive Wärmebrücken, die durch den Einbau oder durch Materialien mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit oder durch eine fehlende Wärmedämmung entstehen und geometrische Wärmebrücken. Letztere ergeben sich durch Vorsprünge oder Ecken an homogenen Bauteilen, wenn der vorhandenen Innenfläche eine größere Außenfläche gegenübersteht.
Im Bereich der Wärmebrücken sinkt die Oberflächentemperatur im Winter ab und es entsteht Tauwasser sowie die Gefahr von Schimmelbildung. Des Weiteren führen Wärmebrücken zu einem erhöhten Heizwärmebedarf und in dessen Folge zu erhöhten Heizkosten. Wärmebrücken findet man überwiegend an Rollladenkästen, Mauersohlen, Balkonen oder Fensterrahmen. Meist ist an genau diesen Bauteilen ein niedriger Wärmedurchgangswiderstand gegeben.
In ortsfesten und beheizten Gebäuden müssen seit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung im Jahre 2002 Wärmebrücken vermieden werden. Eine Ausnahme bilden nur denkmalgeschützte Gebäude und wenn eine ausgeprägte Unwirtschaftlichkeit vorliegt. Weitere Ausnahmen bilden Gebäude mit ständig geöffneten Türen, Toren und Fenstern sowie Gewächshäuser und unterirdische Gebäude, die Verteidigungszwecken dienen.
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