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Haus und Baulexikon -
W wie Wasserlack
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WasserhärteDie Wasserhärte ist ein Begriff aus der technischen Chemie. Als Wasserhärte bezeichnet man die Äquivalentkonzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalkalimetalle. Es gibt dabei verschiede Härtebilder. Dazu zählen im Wesentlichen Magnesium und Calcium, wie auch Spuren von Barium und Strontium. Die Härtebilder können dabei unlösliche Verbindungen bilden, insbesondere Kalk und die so genannten Kalkseifen.
Als günstiger im Bezug auf die Wasserhärte wird dabei weiches Wasser bezeichnet. Dieses ist für alle Anwendungen günstiger, bei denen Wasser erhitzt wird, wie zum Beispiel zum Waschen oder zum Gießen von Zimmerpflanzen. Weiches Wasser steht dabei insbesondere in Regionen mit Gneis, Basalt und Schiefer-Gesteinen, sowie mit Granit-Gesteinen zur Verfügung. Auch bei Regenwasser handelt es sich im Übrigen um weiches Wasser.
Hartes Wasser führt zu Verkalkungen. Davon betroffen sein können Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Wasserkocher, Kaffeemaschine oder Waschmaschine. Die Verkalkungen führen zu einem erhöhten Verbrauch von Waschmitteln oder aber beeinträchtigen den Geschmack oder aber das Aussehen, beispielsweise von Kaffee oder Tee.
Hartes Wasser kommt in Regionen vor, in den Kalkgesteine und Sandgesteine vorherrschen. Der Gehalt der Erdalkaliionen, also die Gesamtwasserhärte wird in Mol pro Liter angegeben, bzw. angesichts deren geringen Konzentration in Millimol pro Liter(mmol/l). Früher wurde die Wasserhärte in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben. 1° dH wurde damals als 10 mg CaO je einem Liter Wasser definiert.
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