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Haus und Baulexikon -
W wie Wasserlack
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WU-BetonDer Begriff WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Wobei wasserundurchlässig bedeutet, dass die Kapillarporosität so niedrig ist, dass flüssiges Wasser nicht und Wasserdampf nur gering hindurch dringt. Wobei es einen definierten Wert für die Eindringtiefe des Wassers gibt und eine wichtige Rolle bei der Rissweitenbegrenzung spielt.
Nach der DIN 1045-1:2001-07 wird dieser Festbeton mit dieser besonderen Eigenschaft auch als „Beton mit hohem Wassereindringwiderstand“ bezeichnet. Um diese Bezeichnung tragen zu dürfen, darf der Beton dabei eine nachzuweisende Wassereindringtiefe von 50 mm nicht überschreiten. Das Regelwerk regelt dabei zwar die Anforderungen an den Beton, aber nicht jedoch die technischen Einzelheiten. Es gibt daher unterschiedliche Ausführungen des Betons.
Um die vorgegebene Dichtheit zu erreichen, muss der Kapillarporenraum darüber hinaus kleiner sein als etwa 20 Volumenprozente. Der WU-Beton hat einen Wasserzementwert von maximal w/z = 0,50. Die Diffusion von Wasserstoff verhindert WU-Beton jedoch nicht.
Wenn man WU-Beton verwendet, so kann man, um dem Eindringen von Wasser vorzubeugen, zum Beispiel, wenn der Baukörper im Grundwasserbereich liegt – man spricht hier von der so genannten weißen Wanne – auf eine zusätzliche Dichtungsschicht verzichten. Der eindringende Wasserdampf muss jedoch durch ausreichenden Luftaustausch abgeführt werden. WU-Beton übernimmt dabei zugleich eine tragende, als auch eine abdichtende Funktion bei Baukörpern.
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