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Haus und Baulexikon -
Z wie Zaponieren
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ZahnenDer Steinmetz, die Steinmetzin arbeiten mit dem ältesten Baustoff überhaupt: mit Naturstein. Beim Bearbeiten von Flächen kommen, je nach Material die folgenden Bearbeitungsmethoden zur Anwendung: Sprengen, Spitzen, Kröneln, Zahnen, Stocken, Flächen (Beilen), Scharrieren, Hobeln, Schleifen und Polieren.
Das Zahnen mit dem Zahneisen ist eine konsequente Weiterführung des Spitzens in der Flächenbearbeitung von grob nach fein. In der Antike galt es noch als durchaus gängige Endbearbeitung. Später diente es als solche nur noch für reine Verzierungen, zur Darstellung von Haaren in der Bildhauerei, und wie schon das Stelzen mit dem Schlageisen als Ergänzung zum Beilen, als Ergänzung der Arbeit mit dem Zahnbeil.
Ein Mittelding zwischen Spitz- und Zahneisen ist der Hundezahn, ein Eisen mit zwei Zähnen. Mit ihm werden sehr weiche Sandsteine und Kalke gespitzt, wobei das einfache Spitzeisen leicht zum "Bohren" neigt.
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