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Zementmörtel
Haus und Baulexikon - Z wie Zaponieren

Zementmörtel

Zementmörtel ist ein vielseitig einsetzbarer Mörtel zum Mauern, Putzen und Ausbessern bei hohen Belastungen. Er eignet sich zur Erstellung von Sockeln und Wänden unter der Erdoberfläche. Durch seine hohe Stoßfestigkeit eignet er sich besonders für widerstandsfähige und witterungsbeständige Putzflächen.

Er zeichnet sich durch sein eingestelltes Wasserrückhaltevermögen und seine gute Haftung aus und ist nach Erhärtung witterungsbeständig und frostsicher. Zementmörtel ist zementgebunden, hydraulisch erhärtend und entspricht der Mörtelgruppe III. Er ist chromatarm.

Der Untergrund muss fest, tragfähig, trocken und staubfrei sein. Stehendes Wasser, Öl und Fettverschmutzungen sind zu entfernen. Vor dem Putzauftrag sind die Flächen vorzunässen bzw. vorzuspritzen. Stark saugende Untergründe sind mit Haftemulsion vorher zu behandeln. Beim Mauern sind die Steine ggf. vorzunässen. Als Putzmörtel werden je 10 mm Auftragsdicke ca. 15 kg/m² benötigt. Als Mauermörtel richtet sich der Verbrauch nach dem Steinformat. Bei Verwendung von 2 DF-Steinen und einer Wandbreite von 11,5 cm werden ca. 32 kg/m² benötigt.
 

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