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Zerspanung
Haus und Baulexikon - Z wie Zaponieren

Zerspanung

Zerspanung, auch Spanen nach DIN 8580 genannt, bezeichnet in der Technologie alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Material in die gewünschte Form gebracht wird, indem überflüssiges Material in Form von Spänen abgetragen wird.

Üblicherweise wird der Begriff Spanen (Zerspanung) heute meist im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung gebraucht, obwohl auch die spanende Bearbeitung aller anderen festen Werkstoffe wie Holz und Kunststoff dazu gehört. Das Grundprinzip des Spanens beruht auf dem Eindringen einer keilförmigen Werkzeugschneide in die Oberfläche des Werkstücks und anschließendem Abschälen einer dünnen Materialschicht, dem Span. Das Werkzeugmaterial muss dabei stets härter sein als der bearbeitete Werkstoff.

Zur Bearbeitung relativ weicher Werkstoffe genügen einfache Stähle als Werkzeugmaterial. Bei härteren Materialien werden spezielle Werkzeugstähle, Hartmetall, Sinterwerkstoffe, Schneidkeramik, Korund oder Diamant als Schneidstoffe eingesetzt. Die Schneide kann eine exakt definierte Schneidengeometrie aufweisen oder unregelmäßig geformt sein.

Zerspanungswerkzeuge sind z.B.: Bohrer, Drehmeißel, Feile, Fräser, Gewindebohrer, Hobel, Räumwerkzeug, Säge, Schleifscheibe, Schneideisen, Wendeschneidplatten.
 

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