Dübel im Wärmedämmverbundsystem
Ist die Entscheidung für die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems gefallen, so kann man dem Hausbesitzer gratulieren. Nun kommt es ...aber darauf an, dass die notwendigen Arbeiten fachgerecht durchgeführt werden.
Und hierzu gehört nicht nur die Einhaltung der obligatorischen Arbeitsschritte, sondern auch die Auswahl des optimalen Materials. Bereits bei der Entscheidung für die entsprechende Wärmedämmplatte geht es los. Allerdings muss diese auch ihre Befestigung an der Hausfassade finden. Und an dieser Stelle gilt es abermals, die richtige Wahl zu treffen.
Kleben oder Dübeln?
Um die Dämmplatten des Wärmedämmverbundsystems an der Hauswand anzubringen, hat man als Bauherr zwei verschiedene Möglichkeiten. Man kann die Dämmplatten kleben oder mit geeigneten Dübeln befestigen. Selbstverständlich ist das Kleben die schnellere und einfachere Variante und mitunter auch kostengünstiger. Allerdings muss man hier mit dem Nachteil der Instabilität rechnen. Zwar sind die im Fachhandel erhältlichen Spezialkleber durchaus auf Langlebigkeit ausgerichtet, bereits kleine Fehler beim Anrühren können jedoch dem gesamten Wärmedämmverbundsystem die Stabilität nehmen.
Als Alternative ohne diesen Kritikpunkt hat sich deshalb das Dübeln bewährt. Und hierfür gibt es im Heimwerkermarkt sehr gute Produkte, die in ihrer Anwendung recht unkompliziert sind.
Tellerdübel ...
als Standardbefestigung
Wer sich gegen das Kleben der Dämmplatten des Wärmedämmverbundsystems und stattdessen für das Dübeln entschieden hat, der wird garantiert mit den gängigen Befestigungsmechanismen konfrontiert - den Tellerdübeln. Dabei handelt es sich um eine Vereinigung von Schraube und Dübel. Die Länge startet meist bei 70 Millimetern und ist nach oben hin weit offen, entsprechend der Stärke der Dämmplatten. Am hinteren Ende der Tellerdübel befindet sich der Namensgeber, der Teller. Es ist ein übergroßer, kreisrunder Schraubenkopf, der außen an der Dämmplatte aufliegt, während der längere Dübelteil bis in das Mauerwerk vorangetrieben wird.
Die Art des Anbringens variiert je nach Material der Tellerdübel. Gängige Modelle sind aus besonders hartem Kunststoff angefertigt und werden nach durchgeführter Bohrung durch Wärmedämmplatte und Mauerwerk mittels Schraubendreher in ihre Position verbracht. Modelle aus rostfreiem Edelstahl hingegen eignen sich sogar dafür, eingeschlagen zu werden. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient dabei der große Dübelteller. Er hält nicht nur die Dämmplatte von außen fest, sondern sorgt auch dafür, dass die Bohrung nicht zum ungewünschten Isolationsloch wird.
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