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Gipsplatten als Putz-Untergrund - Welcher Haftgrund? Wie vorgehen?

Gipskarton oder auch vielfach einfach als Rigips bezeichnete Platten werden gern für den ...



Innenausbau verwendet, weil sie leicht sind und sich gut verarbeiten lassen. Mit ihnen lässt sich eine Decke abhängen oder eine Zwischenwand in einem Raum erstellen. Die Platten sind außerdem recht günstig und lassen sich auf vielfältige Weise verkleiden. Auch ein Putz lässt sich auf diesen Untergrund aufbringen.

gipsplatten-verarbeiten flVorbereitung des Untergrunds für den Putz

Bevor die Gipsplatten verputzt werden können, müssen sämtliche Fugen und Bohrlöcher geschlossen werden. Hierfür wird eine Spachtelmasse verwendet, die in die Fugen und Löcher eingebracht und nach dem Aushärten glatt geschliffen wird. Nicht zu vergessen sind hierbei die Anschlussfugen zwischen Gipsplatten und Mauerwerk. Danach wird auf die gesamte Fläche ein Putzgrund für Gipsplatten aufgetragen. Er ist deshalb erforderlich, weil die Gipsplatten von Natur aus stark saugen. Dieser Putzgrund wird mit einer Rolle gleichmäßig auf die gesamte Fläche aufgebracht.

Verputzen der Gipsplatten

Nachdem die Grundierung getrocknet ist, kann auch schon mit dem Verputzen der Flächen begonnen werden. Hierfür stehen eine Vielzahl verschiedener Putzarten zur Verfügung, die nach dem Aushärten wie jede ...



andere verputzte Wand weiter bearbeitet werden können. Sie können übertapeziert oder in der Wunschfarbe gestrichen werden. Alternativ kann der Putz aber auch schon vor der Verarbeitung eingefärbt werden.

Putzarten für den Wohnbereich

  • Streichputz
Gut geeignet und auf einem Untergrund aus Gipskarton leicht zu verarbeiten, ist der Streichputz, der mit einer Rolle und in den Ecken mit einem Pinsel aufgetragen wird. Dieser Putz wird als Pulver verkauft, das mit Wasser angerührt wird. Er kann mit einer Abtönfarbe oder Pigmenten in der gewünschten Wandfarbe eingefärbt werden, sodass ein späteres Streichen der neu verputzten Wand entfällt.
  • Edelputz
Sehr beliebt für den Wohnbereich ist auch der Edelputz, der ebenfalls schon vor der Verarbeitung mit Farbpigmenten eingefärbt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass die Wand bei Bedarf sogar mit einer Bürste gereinigt werden kann, ohne dabei Gefahr zu laufen, die Farbe mit zu entfernen. Ein bekannter Vertreter der Edelputze ist der Münchener Rauputz, den es in einer feinen und in einer groben Variante gibt. Edelputz ist allerdings etwas schwieriger zu verarbeiten als Streichputz, weil er mit einem Glätter auf die Wand aufgebracht und danach strukturiert wird.