Dielenboden aus Eiche (Parkett)
Während der Windchill-Faktor das Kälteempfinden auf der Haut unabhängig der von den Meteorologen gemessenen Temperatur angibt, gibt ...es eine solche Formel zur Messung des Wohnwertes nicht.
Es gibt jedoch diverse Konzepte zur Messung von Wohnwert, in diese geht auf jeden Fall die wohn-physiologische Eignung der verwendeten Materialien als Faktor mit ein. Wissenschaftliche Studien belegen einen hohen Wohnwert, wenn Holz eingesetzt wird. Holz wirkt antiseptisch, vermindert Stressgefühle, hat eine ausgleichende Wirkung auf Raumfeuchtigkeit und Raumtemperatur und unterstützt so allgemein das räumliche Wohlbefinden.
Dementsprechend verbessert ein Vollholzboden das Wohnraumklima merklich. Das liegt zum einen an seinen feuchteregulierenden Eigenschaften, den guten Wärmedämmeigenschaften und der Bodenelastizität, die Ihre Füße und Gelenke schont. Dielenfußböden sind hygienisch und einfach zu pflegen, auch im Winter strahlt der Boden eine angenehme Fußwärme aus.
Aus guten Grund sind Dielenboden oder Parkett meistens aus Eiche
Dielenboden oder Parkett aus Eiche werden am meisten verkauft. Der Grund: Das Holz gibt ein breites Spektrum an Farben her, die sich jedem Wohnstil anpassen. Die Maserung ist natürlich und spricht viele Menschen an. Die Härte des Eichenbodens macht ihn unempfindlich gegen Beanspruchungen. Eichenholz zählt zu den ...
härtesten Holzarten, ist hochgradig verrottungsbeständig und wird selten vom Wurmfraß befallen. Mit seiner guten Formstabilität zählt die Eiche zu den technisch besten Hölzern.
Von welchem Baum kommt das Holz für Ihren Boden?
Die Eiche (Quercus) ist der wichtigste Baum der Nordhalbkugel, die Hölzer für Parkett und Dielenboden werden aus den Unterarten Weißeiche und seltener Roteiche gewonnen. Die Weißeichen kommen in Europa, Asien und Nordamerika vor, die nordamerikanischen Roteichen werden seit ungefähr 100 Jahren auch in Mitteleuropa angepflanzt.
In Deutschland ist die (Weiß-)Eiche nach der Buche die am meisten vorhandene Laubbaum-Gattung. Wenn nicht ausdrücklich anders bezeichnet, stammt das Holz für Ihren Parkett- oder Dielenboden wohl immer von der Weißeiche, auch die amerikanische Arizona-Eiche gehört zu dieser Art. Ebenfalls von der Weißeiche stammt das momentan stark gefragte Mooreichen-Holz, diese Bäume haben unter Luftabschluss in Sümpfen oder Mooren gelegen haben. Ein kleiner Teil des Angebots besteht aus Dielen und Parkett aus Roteichen-Holz. In Deutschland wird knapp die Hälfte des verkauften Parketts importiert, wenn Sie sicher sein wollen, dass das Holz für Ihren Boden aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, bestehen Sie auf eine FSC-Zertifizierung.
Breites Farbspektrum
Schon im Naturzustand liefert die Eiche ein breites Farbspektrum von hell bis dunkel und unterschiedlicher Intensität der Maserung. Schwarze Töne mit interessanten Maserungen liefern die Mooreichen, rötlich-braune Töne kommen von der Roteiche. Das Holz kann in seiner Farbgebung weiter beeinflusst werden: Verschiedenste Beizen ermöglichen ein breites Farbspektrum, neben Eisgrau und Weiß lassen sich sogar bläulich anmutende Töne erreichen. Die künstliche Alterung von Eichendielen erfolgt durch Beizen, Kalken, Laugen, Räuchern, Ölen mit Antiköl oder eine Kombination dieser Maßnahmen. Die so geschaffene Antikdiele kann von Weiß bis Dunkel geölt oder geräuchert werden. Bei starker UV-Einstrahlung kann jede Behandlung verblassen, deshalb werden Beizen und Öle häufig mit einem UV-Schutz versehen. Echte Antikdielen werden aus alten Holzfunden wieder aufgearbeitet und meist in den Abstufungen der Naturfarbe belassen.
Die Oberfläche
Die normalerweise glatt geschliffene Oberfläche ermöglicht bei Dielen oder Parkett aus Eiche Massivholz ein mehrmaliges Abschleifen. Eine Form der Oberflächenbearbeitung, die gerne für die nachempfundenen Antikdielen angewendet wird, ist das Bürsten. Dadurch lösen sich die weicheren Holzbestandteile aus dem frischen Holz, es bekommt eine reliefartige Struktur. Anschließend antik geölt ist ein solcher Boden sehr strapazierfähig, ein Abschleifen ist nicht vorgesehen und auch nicht notwendig. Auch handgehobelte Eiche für ein außergewöhnliches Gehgefühl ist erhältlich. Alternativen zu einem Dielenboden oder Parkett aus Eiche werden meist nach gleicher Holzhärte ausgesucht, interessant in dieser Hinsicht ist auf jeden Fall ein Dielenboden oder Parkett aus Jatoba, Sucupira und Bambus.
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