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Parkett schleifen / abschleifen |
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Bodenbelag & Fußbodenbelag -
Parkett
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Parkett schleifen / abschleifen
Bevor ein Parkettboden neu versiegelt bzw. geölt werden kann, muss zunächst die gesamte alte Lack- oder Ölschicht bis auf das Holz abgeschliffen werden. In der Regel sind für das Schleifen von Parkettböden bis zu fünf Schleifgänge erforderlich. Verwendet werden hierbei Schleifbänder mit einer Körnung von 24 – 36 – 60 – 100, wobei für den Grundschliff die 24er Körnung verwendet wird. Hiermit können alle Überstände und Farbreste entfernt werden.
Der Mittel- und Feinschliff entfernt die Riefen des Grundschliffs. Durch diesen Arbeitsschritt erzielt man eine glatte Oberfläche. Grundsätzlich wird das Parkett immer von links nach rechts geschliffen, da das Rad, welches außerhalb des Schleifbereichs der Walze läuft, ab der zweiten Spur schon auf dem bereits geschliffenen Boden fährt. Die Schleifmaschine wird hierbei vorwärts geführt und auf derselben Spur mit der gleichen Geschwindigkeit zurück. Die folgende Spur wird um eine halbe Walzenbreite versetzt geschliffen.
Damit man unerwünschte Vertiefungen beim Einschleifen vermeidet, sollte darauf geachtet werden, dass die Walze jeweils am Anfang und am Ende einer jeden Spur kurz angehoben und nach einer Schleifrichtungsänderung wieder vorsichtig abgelassen wird. Da die Schleifmaschine geführt wird, bleibt der Boden im Bereich der Wand auf ca. einen Meter ungeschliffen. An dieser Stelle wird in umgekehrter Richtung zur bereits gesetzten Schleifspur geschliffen. Dabei muss unbedingt der Übergang ansatzfrei geschliffen werden und sollte gegenüber dem Lichteinfall liegen. Durch die unterschiedlichen Schleifrichtungen entstehen Schattierungen, die so aber kaum wahrgenommen werden.
Verbliebene Ränder lassen sich am besten mit einem Tellerrandschleifer, mit der gleichen Körnung, bearbeiten. Hiermit lassen sich die verbliebenen Flächen übergangslos nacharbeiten.
Für die Ecken werden sog. Dreiecksschleifer empfohlen, wobei es auch Geräte für den Handbetrieb gibt, wie beispielsweise den Dreikantschaber, das Stecheisen oder eine Ziehklinge.
Sind alle Schleifvorgänge abgeschlossen, muss der Parkettboden von allem Staub gründlich befreit werden. Der vorletzte Schliff erfolgt mit einer 60er Körnung in oben beschriebener Weise. Anschließend wird die gesamte Fläche mit einer Fugenkittlösung und dem Schleifstaub des vorangegangenen Schliffs gespachtelt.
Im Anschluss daran erfolgt der letzte Feinschliff. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der Schleifstaub niemals im Haus gelagert werden sollte, da hierbei eine akute Entzündungsgefahr besteht.
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