Schindeln aus Holz
Tradition, Naturverbundenheit und dazu noch eine ganz besondere Ästhetik sind Eigenschaften, die eine Holzschindel alle auf einmal in ...sich trägt.
Gerade deshalb erlebt dieses Baumaterial eine Renaissance und wird immer mehr von Architekten und auch Dachdeckern empfohlen.
Herstellung von Schindeln aus Holz
Holzschindeln unterscheiden sich prinzipiell in der Art ihrer Herstellung in Spalt- und Sägeschindeln. Das Besondere an Spaltschindeln ist, dass die Holzfasern über die komplette Schindellänge erhalten bleiben. Das macht gespaltene Schindeln aus Holz so überaus wertvoll und auch entsprechend resistent gegen Umwelteinflüsse, weshalb sie bevorzugt bei der Dacheindeckung Verwendung finden. Diese Herstellungsweise ist natürlich nur mit speziell ausgesuchtem Holz möglich, das geradefaserig und astfrei sein muss. Der Schindler benutzt zur Spaltung ein Schindelmesser. Heute ist die Arbeit mit hydraulischer Unterstützung nicht mehr gar so Kräfte raubend. Säge- oder Brettschindeln sind weniger lang haltbar, aber dafür etwas billiger aufgrund ihrer maschinellen Herstellung und kommen vorzugsweise bei Gebäudeverkleidungen zum Einsatz. Werden sie trotzdem zur Dacheindeckung genutzt, muss es sich um besonders hartes Holz handeln, wie zum Beispiel die Alaska-Zeder, oder die Schindeln erhalten eine entsprechende Imprägnierung.
Formen für Holzschindeln
Je nach Gebiet ...
haben Schindeln aus Holz ihr landestypisches Aussehen. Schuppenformen variieren in verschiedenen Breiten und Längen. Aber auch in rechteckiger Form oder mit abgeschnittenen Ecken sind Schindeln lieferbar. Am bekanntesten wird die Allgäuer Art in Zungenform sein, die in sehr engen Reihenabständen verlegt wird.
Holzarten für Schindeln
Im Kirchenbau sind seit alters her gespaltene Eichenschindeln beliebt. Eichenholz ist besonders hart und somit extrem lange haltbar. Lärchenholz als Ausgangsmaterial für Schindeln ist im Alpenraum weit verbreitet. Dieses Holz zeichnet sich ebenfalls durch seine Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse aus und eignet sich deshalb in gespaltener Ausführung ebenfalls zur Dachbedeckung. Zedernholz überzeugt nicht nur wegen seiner Haltbarkeit, sondern auch aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe, die gegen Schadinsekten und Pilze wirken. Das in Deutschland verwendete Zedernholz wird zumeist aus Kanada importiert. Für Fassaden kommt auch Fichte oder Buche infrage. Hier wird allerdings eine entsprechende Imprägnierung des Holzes unumgänglich sein. Wer natürliche Baustoffe bevorzugt, verschafft seinem Wohngebäude mit Schindeln aus Holz ein behagliches Ambiente.
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