Du bist hier: » » » » Schindeln aus Schiefer

Schindeln aus Schiefer

Als absolut reines Naturprodukt sind Schindeln aus Schiefer unschlagbar. Aus ihnen dünsten keinerlei Schadstoffe aus und sogar im ...



Brandfalle bilden sich keine gesundheitsschädlichen Gase oder Säuren.

dach-decken4_flMit einer Haltbarkeitserwartung von etwa 100 Jahren wird sich die höhere Investition letztendlich doch auszahlen.

Vom Aussehen her überwiegen graue bzw. grau-schwarze Schieferschindeln. Weniger bekannt sind Schattierungen, die ins Grünliche oder ins Gelbliche gehen. Sogar rote oder violette Farbanteile sind beim Naturschiefer möglich.

Schiefergewinnung

Schiefer ist ein Sedimentgestein aus sehr feinem Tonschlamm, das sich aufgrund von Auflagerungsdruck verfestigt hat. Das Besondere ist, dass es in dünnen Schichten angeordnet ist. Seitlicher Druck im Erdinnern hat die entsprechenden Strukturen hervorgebracht. Schiefer lässt sich dadurch sehr leicht spalten und ist zur Verwendung als Platte wie geschaffen. Die bei der Weiterverarbeitung anfallenden Abfallprodukte werden für Bodenbeläge, für den Wegebau oder zur Mauergestaltungen genutzt.

Abbaugebiete für Schiefer

Der Moselschiefer erhielt seinen Namen, weil der aus der Region stammende Schiefer über die Mosel verschifft wurde. In Deutschlands gibt es noch den Thüringer Schiefer, den Hunsrücker Schiefer und den Sauerländer Schiefer. Innerhalb Europa besitzen noch Spanien, Frankreich und Großbritannien größere Schiefervorkommen.




/>Deckungsarten bei Schindeln aus Schiefer

Aufgrund seiner geringen Materialstärke kann Schiefer bei allen Dachdeckungsarten verwendet werden, vor allem auch bei nur sehr niedriger Dachneigung. Insbesondere bei öffentlichen Gebäuden wie Kirchen, Rathäusern und Residenzen war die Bedachung mit Schindeln aus Schiefer äußerst beliebt und ist es auch heute noch. Die traditionellste Art eines Schieferdaches ist die Altdeutsche Deckung. Dabei werden verschieden große Decksteine verwendet. Bei der Schuppendeckung sind dagegen alle Schindeln gleich groß. Die Wabendeckung wird zumeist bei der Fassadenverkleidung praktiziert. Die einzelnen Schindeln sind zwar quadratisch, aber an einer unteren Ecke abgeschnitten. Bei der Spitzwinkeldeckung schaut stets eine Spitze nach unten. Wer es mag, wird sich für die typische Wilde Deckung entscheiden. In der Tat sieht es dann aus, als seien die Schindeln aus Schiefer einfach nur auf das Dach geworfen worden, ganz ohne System. Aber gerade das macht den besonderen Reiz dieser Abdeckung aus. Bei dekorativen Eindeckungen und Verkleidungen werden Ornamente und Symbole integriert, was oftmals auf Gebäudefassaden zum Tragen kommt. Schindeln aus Schiefer sind keinesfalls langweilig, sondern ein attraktives und modernes Baumaterial.