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Regenrinne aus Kupfer

Der edle Werkstoff Kupfer (Cu) zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er sich überaus leicht und unkompliziert ...



verarbeiten lässt. Darüber hinaus erweist er sich in zahlreichen (baulichen) Bereichen als äußerst robust, widerstandsfähig, und es ist geradezu wartungsfrei.

ImageVor allem auch die herausragende Kaltformbarkeit ist es, die das Material an sich für die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten so beliebt macht.

Hinzu kommt die außerordentlich hohe Bruchdehnung. Einmal montiert, zum Beispiel als Verkleidung an Außenfassaden, an Schornsteinen oder als Regenrinne macht Kupfer gerade in optischer Hinsicht eine Menge her. Nahezu jedes Gebäude kann durch eine wohldurchdachte Materialauswahl optisch maßgeblich aufgewertet werden.

Der Clou: weil Kupfer an sich einen vergleichsweise hohen Korrosionswiderstand aufweist, profitieren Häuslebauer und Eigenheimbesitzer von der langen Lebensdauer des Materials.

Ein effizienter Schutz, selbst bei härtesten Wetterbedingungen

Wissenswert ist zugleich, dass sich eine Regenrinne aus Kupfer durch die Bildung einer witterungsbeständigen Schutzschicht in gewisser Weise selbst protektiert: bedingt durch die Umgebungsatmosphäre ist mit der Zeit eine leichte, dunkle Verfärbung auf der Oberfläche des Materials erkennbar, die so genannte Patina.

Infolge dessen wird ein zusätzliches Streichen unnötig. Nicht jedermann schätzt ...



allerdings diese farbliche Veränderung der Oberflächenstruktur.

Dementsprechend bietet der Handel mittlerweile spezielle (Wachs-)Polituren an, die zum einen das Nachdunkeln des Kupfers verhindern und die Regenrinne dementsprechend stets glänzend und sauber erscheint. Andererseits trägt das Auftragen dieser Schutzpolitur maßgeblich dazu bei, dass das Kupfer dennoch bei jedweder Witterung bestens geschützt ist.

Zwar genügt es, die Oberfläche der Regenrinne einmal pro Jahr dünn einzureiben, aber es ist nichtsdestotrotz ein recht mühseliges und zeitaufwendiges Unterfangen. Dennoch: die Mühe lohnt sich in jedem Fall.

Dachneigung, Dachgrundfläche, Gefälle… - welche Maße für welches Dach?

Ein nicht gerade unkompliziertes Vorhaben, die optimale Größe für die Regenrinne aus Kupfer zu ermitteln. Es gilt in diesem Zusammenhang, zahlreiche, unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. So zum Beispiel die Grundfläche des Daches bzw. dessen Neigung, die Lage sowie die Anzahl der entsprechenden Ablaufpunkte, das Dachgefälle und so weiter.

Die Montageteile der neuen, kupfernen  Regenrinne können sodann mit nur wenigen Handgriffen angeklebt werden. Im Anschluss hieran wird sie durch das so genannte Hartlötverfahren ans Dach angebracht; ein dauerhafter Halt wird dadurch garantiert.dachrinne_fl
Übrigens empfiehlt es sich stets, für diese Arbeiten einen erfahrenen Fachmann zurate zu ziehen. Immer mehr Betriebe bieten ihren Kunden vor dem Hintergrund der Kostenersparnis sogar an, die Installationsarbeiten zwar weitestgehend in „Eigenregie“ durchzuführen, jedoch unter fachlicher Anleitung.

Ein Argument, von dem letztendlich natürlich auch die Fachleute selbst profitieren, denn ein derartiger Service spricht eine Vielzahl anspruchsvoller Verbraucher an.

Die Qualität macht den Unterschied

Unterschieden werden grundsätzlich Regenrinnen aus Kunststoff, Kupfer, Aluminium, Edelstahl oder Zink. Erstere ist selbstverständlich für den „klassischen“ Hausbau nur bedingt geeignet; vielmehr ist eine Regenrinne aus Kunststoff bei Gartenlauben oder Holzhäuschen im Gebrauch.

Ob man sich jedoch für eine Regenrinne aus Zink oder Kupfer entscheidet, ist in der Regel Ermessenssache. Edelstahl und Aluminium zählen dahingegen zu den seltener verwendeten Werkstoffen für Regenrinnen. Ganz gleich, ob Zink, Kupfer und Co.: es stehen vor allem die Architektur des betreffenden Gebäudes sowie der individuelle Geschmack im Vordergrund. Zweifelsohne spielt freilich auch der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle.

Wenn man sich im world wide web einmal umschaut, so fällt auf, dass der Rohstoffpreis für Kupfer im Gegensatz zu Zink meist etwa 25 bis 50 Prozent (!) höher ist. Wägt man Funktionalität und Preis jedoch miteinander ab, so spricht in jedem Fall die weitaus höhere Lebenserwartung von Kupfer für sich.

Eine möglichst einheitliche Gestaltung

Natürlich bestechen auch Materialien wie Edelstahl oder Aluminium durch ihre exzellente Optik. Ein „Mix“ aus unterschiedlichen Bauteilen im Bereich der Außenfassade eines Hauses kann allerdings mit fatalen Folgen einhergehen.

Denn zu berücksichtigen ist, dass nicht alle Werkstoffe miteinander harmonieren. So ist es zum Beispiel sehr wohl möglich, dass die Kombination von Aluminium und Kupfer hässliche Roststellen oder andere, gravierende Oberflächenveränderungen nach sich zieht. Durch die richtige Materialauswahl lässt sich Derartiges effizient verhindern.