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Fußbodenheizung für Fliesen

Fliesen sind ein beliebter Fußbodenbelag. Sie verzeihen die kleinen Missgeschicke des Alltags, egal ob Rotwein verschüttet, Zigarettenasche herunterfällt ...



oder die Kleinen ihr zeichnerisches Geschick ausprobieren.

kueche-bar-fliesen_flAußerdem sind die Keramikböden gut für das Raumklima - in Kombination mit einer Fußbodenheizung sind Fliesen eine ideale Lösung, denn sie fördern im Gegensatz zu massivem Holz, Auslegwaren oder Naturstein den Wärmeaustausch einer Fußbodenheizung. Die Heizsysteme sind leicht einzubauen. Moderne Fußbodenheizungen heizen den Wohnraum innerhalb von 30 Minuten auf. Das trägt zur Energieersparnis bei.

Welche Fußbodenheizung unter Fliesen?

Ideal sind Heizleitersysteme, welche aus dünnen Heizleitern bestehen, die für zusätzliche Stabilität ummantelt und deshalb besonders belastbar sind. Sie sind extra dünn, so dass die Fußbodenheizung direkt im Fliesenkleber verlegt werden kann (Dickbrettverfahren). Auch Heizmatten sind geeignet. Sie bestehen aus Glasfasergewebe. Auf diesen sind die Heizleiter angebracht. Man kann sie einfach ausrollen und im Dünnbrettverfahren verlegen. Natürlich können auch die ganz normalen Heizsysteme, bei denen Rohre verlegt werden, die in Estrich gebettet werden, Verwendung finden. Dabei ist allerdings einiges zu beachten. Man muss genau nach Anleitung arbeiten, damit Bauschäden vermieden werden.

Das Verlegen der Fliesen

Wichtig sind die ...



Dehnungsfugen. Sie kompensieren das Ausdehnen und Zusammenziehen durch die unterschiedlichen Temperaturen. Alle verwendeten Dämmschichten dürfen, wenn Fliesen verlegt werden, nicht mehr als 5 mm nachgeben. Vor Anbringen müssen an allen angrenzenden Elementen (auch an Türdurchgängen und Türzargen) Randstreifen angebracht werden. Diese sichern die Beweglichkeit der 5 mm. Außerdem sollte der Estrich mit einer nicht statischen Betonmatte oder einem Baustahlgitter versehen werden. Die Estrichdicke sollte mindestens 45 mm betragen. Die einzelnen Estrichfelder sollten 36 m² nicht überschreiten, damit es nicht zu Rissen kommt. Wo Flächen stark vorspringen, sind Unterteilungen durch Bewegungsfugen vorzunehmen. Alle Bewegungsfugen müssen elastisch gefüllt bzw. angebracht werden.

Die Heizung darf frühestens drei Wochen nach dem Fliesen stufenweise in Betrieb genommen werden.

Fazit

Fliesen sind ideal, um sie über einer Fußbodenheizung zu verlegen. Wichtig ist die passende Auswahl des Heizsystems. Am besten lässt man sich von einem Fachmann beraten, der einem auch noch wichtige Tipps zur Verlegung geben kann. Im Prinzip kann man die Heizungen selbst einbauen. Wer sich das nicht zutraut, findet sicher kompetente Fachleute in seiner Nähe. Für Neubauten sind Fliesen als Bodenbelag kein Problem. In Altbauten bei Renovierungen kann es mit der Aufbauhöhe Probleme geben. Dann kann man ein Heizsystem für den Trockenausbau verwenden. Allerdings muss man sich zuvor erkundigen, welche davon für die Verwendung von Fliesen geeignet sind.