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Für Fußbodenheizung geeignetes Parkett

Die Fußbodenheizung erfreut sich einer steigenden Beliebtheit, genauso wie der Parkettboden. Dank seiner Holzoptik verbreitet er Gemütlichkeit ...



und Behaglichkeit.

wohnzimmer_flAllerdings sollte beim Einbau einer Fußbodenheizung direkt bedacht werden, welche Art von Boden eingesetzt werden soll.

Entscheidet man sich hier von vornherein für das Parkett, können beim Verlegen der Fußbodenheizung gleich die nötigen Anschlusshöhen ausgeführt werden.

Estrich immer aufheizen

Ebenso ist zu beachten, dass Parkett nur dann verlegt werden kann, wenn der Estrich zuvor aufgeheizt wurde. Das gilt selbst im Sommer und bei altem wie frischem Estrich gleichermaßen. Bei frischem Estrich ist zu bedenken, dass dieser frühestens 21 Tage nach dem Einbringen erstmals aufgeheizt werden darf.

Beim Aufheizen sollte eine Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius erreicht werden, wobei diese täglich um fünf Grad Celsius erhöht wird, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Nur so kann die notwendige Ausgleichsfeuchte im Estrich erreicht werden.

Die Vorlauftemperatur sollte wenigstens einen Tag pro Zentimeter der Estrichdicke gehalten werden. Das Abheizen erfolgt ebenfalls, indem die Temperatur pro Tag um fünf Grad Celsius gesenkt wird. Insgesamt sollte hierfür eine Zeit von wenigstens 14 Tagen eingerechnet werden. Während ...



der gesamten Zeit sollte der Raum gut gelüftet werden, wobei Zug zu vermeiden ist.

Das richtige Parkettwohnzimmer12_fl

Sind diese Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen, kann das Parkett verlegt werden. Hierfür sollte aber das richtige Parkett genutzt werden. Entscheidend für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung sind einerseits die Wärmeleitfähigkeit des Holzes, andererseits die Holzfeuchte.

Insbesondere eine hohe Feuchtigkeit des Parketts beim Verlegen sorgt schnell für große Fugen, die deutlich über den erlaubten Maßen liegen. Dies sollte vermieden werden. Kleinere Fugen lassen sich jedoch gerade während der Heizperiode nicht vermeiden und stellen keinen Mangel dar.

Um die Fugenbildung möglichst wenig stark ausgeprägt zu wissen, sollten nach Möglichkeit kleine Parkettstäbe verwendet werden. Diese sorgen nur für kleine Fugen.

Eiche als Holzart hat sich aufgrund der geringeren Holzfeuchte, im Gegensatz zu Buche oder Ahorn, besonders bewährt. Große Einzelelemente und Schiffsböden, die oftmals gerne beim Parkett gewählt werden, sind bei einer Fußbodenheizung dagegen die falsche Wahl.