Gasverbrauch berechnen - Beispiele für 2-Personen, Single-Haushalt und Einfamilienhaus
Im Allgemeinen versuchen die meisten Verbraucher, so gut es geht, den individuellen ...Energieverbrauch im Haushalt zu reduzieren. Dadurch wird in erster Linie der Geldbeutel geschont und zugleich die Umwelt entlastet.
So liegt in diesem Zusammenhang aktuell beispielsweise die Anschaffung energiesparender Elektrogeräte voll im Trend.
In der Tat sind energiesparende Kühl- oder Gefrierschränke, TV-Geräte oder Computer nicht nur vergleichsweise kostengünstig, sondern sie zeichnen sich darüber hinaus auch durch eine niedrige CO²-Emission aus.
Darüber hinaus macht es in jedem Fall Sinn, die Heizkörper daheim regelmäßig zu entlüften, um so einem überhöhten Energieverbrauch entgegenzuwirken. Wer den Temperaturregler an de Heizung um zwei Grad zurückdreht, kann die Heizkosten pro Jahr um bis zu 20 Prozent senken!
Aber man kann durchaus noch mehr tun: Schon vor der ab Herbst anstehenden Heizperiode sollte der Heizungsfachmann zu Rate gezogen werden, um die Heizung auf einen möglichst effizienten Verbrauch einzustellen. Wer außerdem drei bis vier Mal pro Tag durch die so genannte Stoßlüftung für „frischen Wind“ in den vier Wänden sorgt, trägt ebenfalls zur umweltschonenden und kostensparenden Energienutzung bei.
Fazit: folgende ...
Aspekte entlasten die Haushaltskasse:
richtiges Lüften
Kipplüftung vermeiden
den (Heizungs-)Experten oder den Energieberater befragen
energiesparende Geräte anschaffen
die Raumtemperatur möglichst niedrig halten
Nicht jedermann aber ist sich dessen tatsächlich bewusst, wie hoch der eigene Gasverbrauch überhaupt ist. Wenn es darum geht, einen Preisvergleich durchzuführen, werden folgende Angaben benötigt:
die Postleitzahl des interessierten Verbrauchers
der jeweilige Gasverbrauch (in kWh)
Zwar ist der individuelle Gasverbrauch aus der aktuellen Jahresrechnung des Gasanbieters ersichtlich, jedoch kommt es vor, dass diese – aus unterschiedlichsten Gründen – nicht immer greifbar ist. Deshalb empfiehlt es sich, die im Folgenden genannten Richtwerte zur Orientierung zu nutzen, um den passenden Energieverbrauchswert im Rahmen eines (Online-) Preisvergleiches rasch und unkompliziert zu ermitteln:
Bei Singles beispielsweise wird häufig pauschal eine Wohnungsgröße von etwa 30 bis 35 Quadratmetern zugrunde gelegt, wobei diesbezüglich der jährliche Gasverbrauch mit etwa 4.000 kWh veranschlagt wird.
Bei einem Zweipersonen-Haushalt geht man zumeist von einer Wohnungsgröße von 50 bis 70 Quadratmetern aus und berechnet hierfür pro Jahr einen Verbrauch von etwa 7.000 kWh. Statistiken zufolge geht man bei einer 100m²-Wohnung von einem Gesamtjahresverbrauch von 14.000 kWh aus, wohingegen ein Einfamilienhaus mit 100 bis 150 Quadratmetern mit etwa 30.000 kWh Gasverbrauch beziffert wird. Daraus folgt, dass der Jahrespreis für Gas bei einem Singlehaushalt variieren kann von 220 bis rund 450 Euro. Bei einem Zweipersonen-Haushalt schlägt der jährliche Gasgrundpreis hingegen mit 150 bis 520 Euro zu Buche.
Handelt es sich um eine Wohnung mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern, so geht man – Vergleichsrechnern zufolge – pauschal von einem Gas-Tarif in Höhe von hundert bis 450 Euro bis 950 Euro (pro Jahr) aus. Im Einfamilienhaus liegt der jährliche Gaspreis wiederum bei 800 bis 1.600 Euro.
Ein besonderes Augenmerk sollte in dieser Hinsicht auch auf dem Aspekt der Preisgarantie liegen. Ebenso relevant ist diesbezüglich die Tatsache, dass möglichst kein Sonderanschlag im „Kleingedruckten“ veranschlagt werden sollte. Fachleuten zufolge macht es obendrein Sinn, von Zeit zu Zeit einen Anbietervergleich durchzuführen.
Denn im Zuge dessen wird sich vielleicht der eine oder andere günstigere Gasanbieter finden lassen.
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