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Kachelofen - für ganz besondere Ausstrahlung
Energie - Kamin & Kaminofen

Kachelöfen haben eine ganz besondere Ausstrahlung

Stellen Sie sich vor draußen ist es klirrend kalt doch sie sitzen in ihrer gemütlichen Wohnküche auf der Ofenbank Ihres herrlich warmen Kachelofens und genießen ein Stück Kuchen und eine Tasse dampfenden Kaffee oder Tee.

Ein Kachelofen besitzt eine doppelt gute Ausstrahlung. Zum einen ist er ein sehr hübscher Blickfang und zum anderen gehört die Strahlungswärme, die von ihm ausgeht zur gesündesten Art der Wohnraumbeheizung. Durch die Verbrennung im Kachelofen erzeugte Wärme werden die Kacheln langsam erwärmt. Die Kacheln, die aus reinem, mit Schamotte abgemagertem Ton bestehen, geben diese Wärme dann langsam an die Umgebung ab. Das Schamottematerial besteht überwiegend aus Kieselsäure und Tonsubstanzen. Auch die Nutzung des nachwachsenden Brennstoffes Holz macht den Kachelofen zu einem umweltfreundlich Heizsystem. Ein Kachelofen bietet aber noch mehr. So kann mit der Abwärme beispielsweise auch Brauchwasser erwärmt oder mit einem einzigen Kachelofen über vorhandene Luftschächte weitere Räume beheizt werden.

ImageModerne Kachelöfen sind für den Dauerbrand geeignet und auch zugelassen. Das bedeutet, dass sie mit einer Automatikregelung ausgestattet sind. Diese gewährleistet dass über mehrere Stunden hinweg das Feuer brennt, ohne dass von Hand neuer Brennstoff nachgelegt werden muss.


Es gibt verschiedene Varianten von Kachelöfen. Der Grundofen (Kosten meist mehr als 10.000 EUR) eignet sich besonders für Menschen die auch tagsüber zu Hause sind und den Ofen ständig beheizen können. Hat man in einem Grundofen das Feuer entfacht kann es bis zu zwei Stunden dauern, bis dieser die Wärme abgibt. Es genügt dann aber 2 – 3 Mal am Tag Holz nachzulegen. Der Feuerraum des Grundofens wird genau nach dem Heizbedarf des Raumes ermittelt und nutzt so die Brennstoffenergie ideal aus. Die Heizgase strömen durch die Keramikzüge des Ofens und erwärmen so lang-sam die Kacheln. Der Grundofen gibt die gespeicherte Energie dann langsam an die Umgebung ab.

ImageWer viel unterwegs ist sollte sich eher für einen Warmluftkachelofen entscheiden. Diese Variante heizt den Wohnraum über die Luft auf und führt so rasch zu einer angenehmen Zimmertemperatur. Die Raumluft wird über Umluftöffnungen am Ofensockel in den Ofenkörper geleitet. Die Luft erwärmt sich indem sie an dem heißen Heizeinsatz vorbei streicht. Über die oberen Warmluftgitter entweicht die Luft und erwärmt so den Raum. Für einen guten Warmluftkachelofen zahlt man zwischen 5.000 – 10.000 EUR.

Da man bei Kachelöfen das Feuer nicht unbedingt sieht (es gibt aber auch Modelle mit Glasscheiben), eignen sich zum heizen neben den klassischen Holzscheiten auch Briketts und Holzpellets. Unter Holzpellets versteht man kleine zylindrische Presslinge aus naturbelassenem Holz mit einer Länge von 8 - 30 mm und einem Durchmesser von 5 bis 6 mm. Meist werden die Pellets in der Nähe des Verbraucherortes hergestellt und sind damit auch besonders umweltfreundlich, da lange Transportwege vermieden werden. Man kann einen Kachelofen aber auch mit Gas, Öl oder Strom beheizen. Man-che Hausfrau bzw. mancher Hobbykoch ist von einem Modell mit einem Koch-, Back- oder Bratfach begeistert, lassen sich darin doch leckere Gericht nach Großmutters Rezepten zaubern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgebackenen Hausbrot oder einem herrlich duftenden Braten.
 

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