Schornstein - Arten & Bauen
Schlaue Bauherren bauen heute ihr Haus mit Schornstein, denn durch ihn ist es möglich, einen Kamin ins Haus zu integrieren und damit diese alternative und in erster Linie umweltfreundliche und kostensparende Heizmethode zu nutzen.Ein Schornstein wird als Rohr und Schacht definiert, durch die Verbrennungsgase von Feuerstätten ins Freie angeführt werden können.
In der Regel werden sie in Wohnhäusern eingebaut und werden nach der DIN 18160 als „Hausschornstein“ bezeichnet.
Alternativ dazu gibt es freistehende Schornsteine, die in der Industrie zu finden sind und für die eine ganze Reihe besonderer Vorschriften gelten. Unterschieden werden Rauchgasschornsteine und Abgasschornsteine. Während die Verbrennungsgase von festen oder flüssigen Brennstoffen, wie beispielsweise Kohle, Koks und Öl durch den Rauchgasschornstein abgeleitet werden, dienen Abgasschornsteine zur Ableitung von Abgasen von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen.
Schornsteine erfüllen aber nicht nur den Zweck, die beim Brennvorgang entstehenden Abgase ins Freie zu leiten. Sie sorgen mit ihrer Technik auch dafür, dass der für die Verbrennung benötigte Sauerstoff angesaugt wird.
Schornsteine können auch an bestehende Immobilien angebaut werden, um dort ebenfalls einen Abzug für den Kamin zu schaffen. Sie sind meist an einer Hausseite zu finden und werden notwendig, wenn der Schornstein im Haus nicht genutzt werden kann, da sich in ihm bereits andere Versorgungseinrichtungen für die herkömmliche Heizung befinden.
Details bei der Schornsteinplanung berücksichtigen
Ganz gleich, ob nun ein Schornstein beim Neubau einer Immobilie Berücksichtigung finden soll oder ob er nachträglich ein- bzw. angebaut wird, es sind eine ganze Reihe von Faktoren dabei zu berücksichtigen.
Auch die Kostenkalkulation spielt hierbei eine sehr große Rolle. Somit sollte man sich im Vorfeld eingehend mit dem Thema beschäftigen und sich auch von einem Fachmann beraten lassen. In erster Linie ist hier der jeweils zuständige Schornsteinfeger der Ansprechpartner Nummer eins.
Er muss schlussendlich auch den Schornstein abnehmen, also bescheinigen, dass alle baulichen Vorschriften eingehalten wurden und der Schornstein auch der zweckbestimmten Tätigkeit nachgehen kann. Denn man darf den Schornstein erst dann in Gebrauch nehmen, wenn er allen technischen und rechtlichen Anforderungen gerecht wird. Ansonsten drohen nicht nur Bußgelder, sondern es kann im schlimmsten Fall auch zu einem Brand im Haus kommen.
Der Bau von einem Schornstein kann somit nicht mal eben so „nebenbei“ erfolgen, sondern erfordert ein umfangreiches Fachwissen. Da es im Einzelfall auch vorkommen kann, dass kein Schornstein gebaut werden kann, muss dennoch nicht auf einen Kamin verzichtet werden.
Der Stand der Technik erlaubt es heute, dass auch Kamine ohne Schornstein in Betrieb genommen werden. In dieser Kategorie erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den Schornstein und Kamine und können sich damit ein erstes Fachwissen aneignen.
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