Abdeckung für den Schornstein
Wenn es um den „Sinn oder Unsinn“ einer Abdeckung für den Schornstein geht, scheiden sich oftmals die ...Geister. Sicherlich: vor dem Hintergrund einer möglichen Versottung kann eine solche Anbringung natürlich wohl kaum schaden.
Ganz im Gegenteil, denn schließlich kann die eindringende Feuchtigkeit im Laufe der Jahre sehr wohl gravierende, bleibende Schäden verursachen.
Und deren Beseitigung geht bekanntlich nicht selten mit einem hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand einher. Warum aber entscheidet sich der eine oder andere Eigenheimbesitzer trotzdem gegen die Installation einer Schornsteinabdeckung? Wer da am falschen Ende spart, kann über kurz oder lang womöglich ins Hintertreffen geraten. Oder? Fakt ist darüber hinaus, dass eine derartige Vorrichtung besonders in optischer Hinsicht überzeugt.
Auf die bauliche Beschaffenheit kommt es gleichwohl an
Freilich ist ein Schornstein Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr schädlichen, ja, zerstörerischen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Eine Abdeckung würde sich schon allein aus diesem Grund amortisieren. Expertenmeinungen zufolge spielen jedoch in diesem Zusammenhang durchaus auch die klimatischen Verhältnisse vor Ort, als auch die bauliche (Material-)Beschaffenheit des Schornsteins selbst eine sehr wichtige Rolle.
Grundsätzlich von Vorteil sei eine ...
Schornsteinabdeckung dementsprechend vor allem dann, wenn lokal beispielsweise regelmäßig mit einem hohen Niederschlagseinfall zu rechnen sei. Eine Abdeckung ist im Gegensatz dazu allerdings nur bedingt dafür geeignet, die Langlebigkeit eines Kamins zu erhöhen.
Ob aus optischen Gründen oder auf Anraten des Schornsteinfegers hin: für den Fall, dass eine Schornsteinabdeckung angebracht werden soll, stehen dem interessierten Eigenheimbesitzer bzw. Häuslebauer unterschiedliche Materialien, Farben, Formen und Größen zur Wahl.
Kupfer oder Edelstahl-Abdeckungen nehmen diesbezüglich „Spitzenplätze“ auf der Beliebtheitsskala ein, aber auch Zink, Blech oder gar Keramik sind auf den Dächern hierzulande immer häufiger zu sehen. Eine gute Stabilität in Verbindung mit möglichst hoher Witterungsbeständigkeit ist im Rahmen der Anschaffung einer Schornsteinabdeckung das A und O. Schließlich soll das Konstrukt noch nach Jahren hohen Ansprüchen gerecht werden.
Kosten und Arbeitsaufwand für das „i-Tüpfelchen“ des Hauses
Bevor eine Abdeckung angebracht wird, ist es erforderlich, einen Haftgrund sowie gegebenenfalls eine Versiegelungsschicht aufzutragen.
Tipp: bei Metall-Abdeckungen macht es darüber hinaus oft Sinn, obendrein eine Vlies-Schicht anzubringen. Auf diese Weise wirkt man möglichen „Bewegungen“ von Zink & Co. (zum Beispiel infolge von Temperaturschwankungen et cetera) entgegen.
Auch eine anschließende Silikon-Versiegelung ist häufig ratsam, denn dadurch ist ein zusätzlicher Schutz gegen mögliche, eindringende Feuchtigkeit gegeben. Wer den Schornstein seines Hauses „unter die Haube“ bringen möchte, muss mit Kosten ab 100 bis 150 Euro rechnen.
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