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Einspeisevergütung Photovoltaik 2010 & 2011

Photovoltaikanlagen sind heute nicht nur beliebt, weil mit ihnen ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden ...



kann. Immer mehr gewinnt die Solaranlage auch als Anlageobjekt an Bedeutung, denn für den so erzeugten Strom gibt es eine staatlich garantierte Einspeisevergütung.

solaranlage-kosten_flJede Solaranlage produziert in der Regel mehr Strom, als der private Haushalt verbrauchen kann. Daher besteht die Möglichkeit, den überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Hierfür bekommt der Betreiber der Solarstromanlage ein Entgelt – die Einspeisevergütung.

Die Höhe der Einspeisevergütung

Es gibt für Photovoltaikanlagen die im ersten Halbjahr 2010 in Betrieb genommen wurden, eine Einspeisevergütung von 0,3914 Euro pro eingespeiste Kilowattstunde bei Gebäuden mit weniger als 30 kW. Handelt es sich um Gebäude ab 30 kW erhalten dies 0,3127 Euro, Gebäude ab 100 kW 0,02959 Euro und Gebäude bis zu 1000 kW erhält 0,2614 Euro pro eingespeister Kilowattstunde.

Neben diesen Staffelungen gibt es noch weitere, die sich auf Solaranlagen auf Freilandflächen beziehen. Hier ist die Vergütung ein wenig geringer. Für Anlagen, die vor dem ersten Halbjahr 2010 erbaut wurden, gibt es andere Vergütungen.

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Ohne die garantierte Einspeisevergütung würde sich wohl kaum jemand eine Solaranlage auf das Dach stellen, erklären Experten. Die Anschaffungskosten sind nicht gering, denn mit rund 20.000 Euro muss schon gerechnet werden, um den Strombedarf im Haus zu decken.

Noch höher liegen die Kosten, sollen auch die Heizung und der Wasserverbrauch mit Solarenergie erwärmt werden. Zudem vergeben Banken heute nicht einfach mal so Kredite, sondern prüfen die Sachverhalte genau. Durch die Einspeisevergütung aber haben Betreiber von Solaranlage eine Sicherheit, die einen großen Vorteil darstellt. Meist wird mit der Bank eine Abtretungserklärung für die Einspeisevergütung vereinbart.

Dies bedeutet in der Praxis, dass die staatlichen Einspeisevergütungen direkt an die Bank gehen und zur Tilgung des Kredites beitragen. Daher ist es meist auch kein Problem, dass die Photovoltaikanlage zu 100 Prozent durch eine Bank finanziert wird.