Geld für Solarenergie - Förderung für Solarstrom
Die Sparmaßnahmen von Bund und Ländern gehen weiter und nun hat es auch die ...Förderung für Solarstrom erreicht. Die Bundesregierung hat sich bis auf weiteres auf Kürzungen bei der Förderung von Solaranlagen geeinigt.
Der garantierte Preis für Strom aus Anlagen auf Dächern bzw. Freiflächen wird zum 1. Juli 2010 um 16 bzw. 15 Prozent zusätzlich gekürzt.
Hinzu kommt, dass die Förderung an Solaranlagen auf Ackerflächen ganz gestrichen wird, weiterhin aber Anlagen an Randstreifen von Bahnschienen und Autobahnen gefördert werden.
Begründet werden die Kürzungen damit, dass es aufgrund der geringer gewordenen Preise für Solaranlagen zu einer „Überförderung“ gekommen ist. Jedoch will die Regierung weiterhin daran festhalten, dass die Solarenergie gefördert wird - nur nicht mehr so intensiv.
Abstriche bei staatlichen Förderprogrammen für Solaranlagen
Auch bei den staatlichen Förderprogrammen wurde gestrichen und gekürzt. So gibt es derzeit nur noch Förderprogramme bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Vorherrschend waren im Bereich der Solarenergie jedoch die Förderungen des Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Diese Programme wurden am 3. Mai 2010 vorerst eingestellt.
Ob und wann sie wieder aufgenommen werden, ...
ist noch unklar. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, bei einer Altbausanierung Solarkollektoren zu integrieren oder diese bei einem Neubau von vornherein bedenkt, der sollte das Gespräch mit einem Fachmann suchen.
Diesen findet man bereits bei seiner Hausbank, denn hier sind die Mitarbeiter über die aktuellen staatlichen Programme und deren heutigen Möglichkeiten im Bilde. Zudem können sie einen perfekten Finanzierungsmix empfehlen, da viele Programme der KfW miteinander kombiniert werden können.
Hinzu kommt, dass es nicht nur staatliche Förderungen gibt, sondern auch solche auf Landesebene oder durch die Kommunen. Ein Bankberater im Ort kann so auch diese Förderungen mit in die Finanzierung für Solaranlagen aufnehmen.
Als Absicherung zu einem derartigen Gespräch kann auch eine Energieberatung eine gute Hilfestellung geben. So erfährt man nicht nur Details über die staatlichen Förderungen, sondern auch darüber, welche Anlagen im Einzelfall überhaupt in Frage kommen.
Geld für Solarenergie bei Einspeisung ins öffentliche Stromnetz
Finanzieren kann man eine Solaranlage auch dadurch, dass überschüssiger Strom in das öffentliche Stromnetz gespeist wird. Wer nämlich den Solarstrom in das Netz einspeist, bekommt dafür eine Vergütung, die staatlich festgelegt ist.
Seit Beginn des Jahres 2010 liegt diese Vergütung bei bis zu 39,14 Cent pro Kilowattstunde. Angedacht ist dieser Höchstsatz für Dachanlagen bis 30 kW. Handelt es sich um Solaranlagen auf einer Freifläche, dann beträgt der Satz derzeit rund 28 Cent. Diese Sätze sind für 20 Jahre festgeschrieben. Zeitpunkt des Beginns ist das Jahr der Inbetriebnahme.
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