Solarstrom Einspeisevergütung 2010 & 2011
Seit Mitte des Jahres 2010 gelten im Hinblick auf die Solarstrom Einspeisevergütung – wieder einmal – ...neue Regeln. So wurde die Vergütung für solare Energie seither um sage und schreibe 15 bzw. 16 Prozent heruntergesetzt.
Wurde im Gegensatz zum Vorjahr im Juli 2010 dreizehn Prozent weniger vergütet (sprich: statt 39,14 Cent je kWh nur noch 34,05 Cent je kWh), so erfolgte zum Oktober 2010 eine weitere Reduzierung der Einspeisevergütung um drei Prozent (auf 33,03 Cent je kWh).
Weniger statt mehr…
Im Klartext bedeutet das, dass die staatliche Förderung für die Gewinnung von Solarstrom durch Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Ein- oder Zweifamilienhäusern um 15 Prozent, bei Solaranlagen auf Freiflächen um 16 Prozent reduziert wird.
Bei Photovoltaik-Installationen, die hingegen auf Ackerland platziert sind, soll die Vergütung in Zukunft gänzlich gestrichen werden. Anders wiederum sieht das Ganze bei Solaranlagen auf Freiflächen aus, für die bereits bis Januar 2010 eine behördliche Baugenehmigung erteilt wurde: hier wird noch für jede gelieferte kWh eine Einspeisevergütung von 28,43 Cent gezahlt.
Allerdings ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar, wie lange hier überhaupt noch eine Förderung erfolgen wird. ...
Fakt ist, dass bis dato die Förderung solarer Anlagen auf Freiflächen bis einschließlich zum Jahre 2014 befristet war. In 2010 jedoch entschlossen sich die Verantwortlichen dafür, die Befristung schon vorzeitig aufzuheben.
Es tut sich etwas in der Solar-Branche – aber wer profitiert?
All diese Veränderungen seien in erster Linie vor dem Hintergrund erfolgt, um einer Überförderung nachhaltig entgegenzuwirken. Jedoch ohne zugleich auch die Weiterentwicklung der Solarbranche an sich hemmen zu wollen.
So jedenfalls heißt es in den Medien. Unlängst wurde darüber hinaus auch zum Sommer 2011 eine Reduzierung der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen beschlossen. Die geplante Höhe der Reduzierung beläuft sich voraussichtlich bei zwischen neun und 13 Prozent.
Wissenswert ist in dieser Hinsicht gleichwohl, dass aber der Eigenverbrauch erhöht wurde. Seit dem 1. Juli des vergangenen Jahres beträgt die Höhe des Eigenverbrauchs nunmehr 500 kW. Expertenmeinungen zufolge wird sich in Bezug auf die Solarstrom Einspeisevergütung noch einiges tun. Was genau, bleibt abzuwarten.
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