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Nachtstromtarife vergleichen

Die Preise von Nachtstrom sind in den letzten Jahren beständig angestiegen, was zum Teil auch daran liegt, dass die ...



niedrigere Besteuerung dieser Stromart Anfang 2007 aufgehoben wurde.

Nachtstromtarife vergleichenDie höheren Kosten treffen im gewerblichen Bereich hauptsächlich die Unternehmen, die auch nachts produzieren und im privaten Umfeld vor allem diejenigen, die in ihrem Haus eine Nachtspeicherheizung installiert haben und hierfür bislang den günstigen Nachtstrom nutzen konnten.

Nachtstromtarife vergleichen

  • Nachtstrom wird in der Regel nur von lokalen Anbietern zur Verfügung gestellt. Sie müssen keine Netzentgelte bezahlen und können ihre Kraftwerke optimal auslasten, indem sie zu Zeiten, in denen der Stromverbrauch naturgemäß sehr gering ist, den Strom zu einem günstigen Tarif anbieten. Dadurch müssen sie nachts und an Wochenenden die Stromproduktion nicht drosseln und arbeiten auf diese Weise sehr viel wirtschaftlicher. 

  • Überregionale Anbieter dagegen zahlen Netzentgelte, um das Stromnetz zu nutzen. Für sie rechnet sich ein besonderer Nachttarif nicht, daher wird er auch nicht angeboten. Beim Nachttarif ist der Verbraucher deshalb in der Regel auf den lokalen Energieversorger angewiesen und ein Vergleich der Nachtstromtarife ist daher zwecklos. Möglicherweise kann aber ein überregionaler Anbieter einen Tarif anbieten, mit dem ...



    die Stromkosten in ihrer gesamten Summe gesenkt werden können, daher kann sich ein Preisvergleich durchaus lohnen.


  •  Um einen Nachtstromtarif überhaupt nutzen zu können, ist ein zusätzlicher Stromzähler oder ein Zweitarifzähler nötig. Dann wird der Stromverbrauch für die Zeit, in der der Nachttarif gilt, separat gezählt und abgerechnet. Bei den Zweitarifzählern schaltet das Gerät dann zu den entsprechenden Zeiten automatisch um. Nachttarife werden von den meisten Energieversorgern für die Zeit zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens angeboten.
Auslaufmodell Nachtspeicherheizung

Nachtspeicherheizungen wurden in den 1950er und 1960er Jahren staatlich subventioniert, weil man durch diese Technik für eine konstante Auslastung der Kraftwerke sorgen wollte. Sie haben aber den Nachteil, dass die eingesetzte Energie nur zu etwa einem Drittel in Wärme umgewandelt wird. Daher ist eine solche Heizung weder wirtschaftlich sinnvoll noch umweltfreundlich, sofern der Strom nicht aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.

Da jedoch der größte Teil des Stroms immer noch auf konventionelle Weise produziert wird und hierbei viel Kohlendioxid ausgestoßen wird, wurde in der Energieeinsparverordnung von 2009 beschlossen, dass bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Nachtspeicherheizungen, die für die Beheizung ganzer Gebäude genutzt werden, in den nächsten Jahren gegen andere Heizsysteme ausgetauscht werden müssen.