Stromanbieterwechsel bei Umzug
Ein Umzug wird in der Regel von langer Hand geplant und man kann alle damit verbundenen Dinge in ...Ruhe erledigen. Ein wesentlicher Aspekt ist es, die Stromversorgung im neuen Heim sicherzustellen.
Zieht man innerhalb der Gemeinde um und will man seinem bisherigen Stromanbieter treu bleiben, genügt es, die neue Adresse frühzeitig bekanntzugeben und mitzuteilen, ab wann die Versorgung mit Strom erfolgen muss.
Eine Mitteilungsfrist von 6 Wochen vor dem eigentlichen Umzug gilt hier als angemessen. Beim Einzug bzw. Auszug muss man zwecks Abrechnung dem Versorger Zählernummer und Zählerstand mitteilen.
Neue Wohnung, neuer Anbieter
Soll mit dem Umzug der Wechsel zu einem neuen Anbieter einhergehen, weil der alte am neuen Wohnort nicht verfügbar ist oder weil man sowieso vorhatte, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sollte man ebenfalls rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen. Rechtzeitig heißt in diesem Zusammenhang, dass man sich mindestens drei Monate vorher mit dem Thema Anbieterwechsel auseinandersetzen sollte.
Was machen mit dem alten Stromanbieter?
Sicher ist es am besten, zuerst einmal dem Anbieter in der alten Wohnung zu kündigen. Hier muss man aufpassen. Es gibt Kündigungsfristen, ...
an die man sich halten muss. Selbst wenn man in einen anderen Ort zieht, gilt das nicht als Grund, vor Ablauf der Kündigungsfrist aus dem bestehenden Vertrag auszuscheiden.
Die Kündigungsfristen variieren je nach Anbieter zwischen vier Wochen bis hin zu drei Monaten. Damit man hier nichts versäumt, ist ein sofortiger Blick in den Vertrag zu empfehlen, hat man sich für einen Umzug entschieden.
Die Kündigung an den alten Stromversorger ist raus und dann?
Hat man die Kündigung abgeschickt und vielleicht sogar schon eine Nachricht erhalten, dass die Kündigung zum gewünschten Zeitpunkt angenommen wird, muss man sich um einen neuen Stromanbieter vor Ort kümmern.
Eine große Auswahl an verfügbaren Stromanbietern findet man im Internet und dort kann man auch problemlos vergleichen. Will man keine „Experimente“ machen und nach wie vor auf einen örtlichen Versorger vertrauen, kann man diesen gleichfalls im Internet ausfindig machen und Kontakt mit ihm aufnehmen.
Ist der Vergleich verschiedener Anbieter erfolgt und hat man sich für einen Versorger am neuen Wohnort entschieden, sollte man keine Zeit vergehen lassen und kurzfristig diesem mitteilen, dass man in Bälde zu seinen Kunden zählen möchte. Dafür gibt man an, ab wann die Versorgung erfolgen soll und an welche Adresse.
Der Versorger wird die Vertragsunterlagen zusenden, die man unterzeichnet zurücksendet. Damit dürfte der Stromanbieterwechsel bei Umzug reibungslos geklappt haben.
Wenn es zu Problemen kommt
Eines vorab: Die Versorgung mit Strom ist immer sichergestellt. Vorausgesetzt natürlich, man meldet sich beim örtlichen Versorger. Das kann man beispielsweise auch noch tun, wenn man am Tag des Einzuges feststellt, dass es keinen Strom gibt.
Der örtliche Versorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Bereitstellung von Strom sofort zu gewährleisten - allerdings zu seinen eigenen Preisen. Verhandlungen kann man nicht führen und man muss nötigenfalls vorübergehend in den sauren Apfel beißen und einen hohen Preis zahlen.
Kündigungsfristen sind die häufigsten Probleme, die sich bei einem Anbieterwechsel auftun. Nachteile, die sich daraus ergeben, ist weitreichender Papierkrieg und meist auch höhere Kosten. Wie oben bereits erwähnt, wird aber Strom immer fließen.
Zur Vermeidung von Problemen kann nur empfohlen werden, rechtzeitig den Wechsel vorzubereiten und sorgfältige Angaben gegenüber den Stromanbietern zu machen.
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