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Kleinwindkraftanlage - Horizontale & Vertikale | Preise

Haben Sie die steigenden Strompreise satt? Haben Sie sich entschlossen, eine Kleinwindanlage zu bauen? ...



Bevor Sie sich jetzt an die Arbeit machen, Ihre Anlage zu planen, einen Hersteller ausfindig zu machen und die Preise zu vergleichen, sollten Sie eine grundsätzliche Frage geklärt haben: Ob Ihre Kleinwindanlage mit vertikaler oder horizontaler Achse ausgestattet sein soll.

windenergie2_flVertikale Kleinwindkraftanlagen

Vertikale Kleinwindkraftanlagen werden so bezeichnet, wenn die Achse, um die sich der Rotor dreht, vertikal, also senkrecht ausgerichtet ist. Sie haben folgende Vorteile: Sie brauchen keine Ausrichtung, da sie unabhängig von der Windrichtung sind. Sie erzeugen bei schwachem und bei starkem Wind Energie und sind auch in Gegenden turbulenter Windströmungen nutzbar.

Vertikale Kleinwindkraftanlagen können in allen Größen hergestellt und auch auf vorhandene Bauten aufgesetzt werden. Sie arbeiten mit niedrigem Geräuschpegel. Diesen Vorteilen steht häufig ein geringer Wirkungsgrad entgegen, zum Beispiel ist die Windgeschwindigkeit nicht sehr hoch, wenn eine Anlage in Bodennähe montiert wird. In Bezug auf die Wartung müssten Sie Erfahrungswerte erfragen, das Ziel der Hersteller der neuesten Anlagen für Privathaushalte ist Wartungsfreiheit. Bisher erreichen die vertikalen Anlagen auch weniger Windausbeute als horizontale ...



Kleinwindkraftanlagen, was sie gerade für einen Standort im nicht gerade mit Höchstwerten an Windgeschwindigkeit verwöhnten Deutschland in der Regel nicht so geeignet macht. Das liegt unter anderem daran, dass die Flügel einer Windkraftanlage mit vertikaler Achse in Teilen des Drehkreises in einer ungünstigen Position stehen, weshalb sie nur etwa Dreiviertel des Rotordrehkreises den Wind tatsächlich nutzen. Deshalb haben die Anlagen mit horizontaler Drehachse auch einen höheren Marktanteil.

In bestimmten Fällen kann jedoch die Installation einer vertikalen Kleinwindkraftanlage günstiger sein. Wenn zum Beispiel eine Installation nur in Bodennähe oder in der Nähe von Bauten möglich ist, können die vertikalen Anlagen die so einströmende verwirbelte Luft besser nutzen als Rotoren mit horizontaler Achse.

Horizontale Kleinwindkraftanlagen

Horizontale Kleinwindkraftanlagen kennen wir vom Prinzip der Windmühle, deren Flügel auch an einer horizontalen Achse rotieren. Sie überzeugen durch lange Haltbarkeit, laufen schon bei Windgeschwindigkeiten von circa drei Metern pro Sekunde und arbeiten effizienter als vertikale Kleinwindkraftanlagen. Sie müssen allerdings nach der Windrichtung ausgerichtet werden, was mittels Stellmotoren erfolgen kann. Es gibt jedoch auch Anlagen ohne gesonderten Windnachführungsmechanismus, bei denen der Wind den Rotor automatisch in die richtige Richtung dreht (sogenannte Leeläufer, bei denen der Rotor sich in Windrichtung hinter dem Mast befindet). Dabei verursacht der Turm allerdings einen Windschatten, wodurch Leistungseinbußen entstehen, außerdem ist der Antrieb periodischen Schwankungen ausgesetzt.

Horizontale Kleinwindkraftanlagen werden wegen ihrer höheren Stromproduktion häufiger verkauft, sollten allerdings in der Regel wegen des verursachten Geräuschpegels, des Schattenwurfs und der bei Sonneneinstrahlung entstehenden Leuchtblitze mindestens 30 Meter von Wohnräumen entfernt installiert werden. Es wird aber ständig daran gearbeitet, geräuschärmere Anlagen zu entwickeln, es gibt schon erste horizontale Kleiwindanlagen für die Installation in Wohnraumnähe.

Kleinwindkraftanlage - Preise

Die Preise für Windkraftanlagen gehen ständig zurück. Deutschland ist Marktführer auf dem Gebiet der Windkraft, an der Technologie wird also ständig weiter gearbeitet. Dadurch werden die Techniken immer besser und effektiver, windmuehle_flauch die Produktion kann immer mehr optimiert werden. Außerdem steigern höhere Absatzzahlen die Produktion, was die Stückpreise günstig beeinflusst.

Momentan soll man von etwa 2.500,- bis 3.000,- Euro pro Kilowatt ausgehen. Das ist aber nur eine sehr ungefähre Größe, da die diesem Durchschnittswert zugrunde gelegten Zahlen häufig schon veraltet sind und Kleinwindanlagen sehr individuell für den Standort berechnet werden müssen.

Wenn Sie von der Idee der Energie durch Wind begeistert sind, müssen Sie die bei Ihnen nach der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit mögliche Anlage und deren Preis ermitteln und die Stromausbeute, die sie bei gegebenem Wind bringt. Das alles ist nicht ganz einfach zu ermitteln, vor allem sollten Sie sich nicht auf Papiermodelle verlassen, sondern auf bereits laufende Anlagen setzen. Einen guten Wirkungsgrad kann die Kopplung mit Photovoltaik ergeben, die Windenergie mit Hochsaison im Winter löst dann die Solarenergie mit Hochsaison im Sommer ab.