Austrocknungszeit von Estrich
Wurde im eigenen Haus gerade Estrich verlegt, liegen die meisten Arbeiten erst einmal auf dem Eis. Grund ist ...die Austrocknungszeit von Estrich. Diese beträgt je nach verwendeter Art bis zu sieben Tage und länger.
Sie kann allerdings durch verschiedene Maßnahmen erheblich verkürzt werden.
Wie lange die Austrocknungszeit dauert, hängt erst einmal vom verwendeten Estrich ab. Der häufig verwendete Zementestrich muss bei mindestens 5 Grad Celsius verlegt werden und benötigt die ersten drei Tage absolute Ruhe. Danach kann er bedingt betreten werden. Nach etwa sieben Tagen ist er vollständig ausgehärtet. Bei ungünstigen Verhältnissen kann es allerdings länger dauern. Zementestrich trocknet optimal, herrscht an den ersten drei Tagen mindestens eine Temperatur von 5 Grad Celsius. Weiterhin darf er keiner Zugluft, keiner großen Hitze und keiner plötzlichen extremen Nässe ausgesetzt sein.
Estrich verlegen ohne Austrocknungszeit – geht das?
Estrich verlegen ohne Austrocknungszeit wird durch Trockenestrich möglich. Dieser wird zumeist in Platten angeboten und wird auf den Untergrund aufgeklebt. Man muss bei dieser Estrichart lediglich warten, bis der Kleber getrocknet ist, dann kann eine Weiterverarbeitung erfolgen. Beim Trockenestrich sollte man einige Verlegetipps beachten. So dürfen die Platten ...
nicht direkt an den Wänden anliegen oder mit Rohren Kontakt haben, damit der Schall nicht übertragen wird.
Alternativen zum Zementestrich zur Einsparung von Austrocknungszeit
Ein Estrich, der eine wesentlich kürzere Trocknungszeit hat, im Gegenzug aber um einiges teurer als Zementestrich ist, ist der Gussasphaltestrich. Die Herstellungs- und Verlegetemperatur beträgt um die 250 Grad. Daher ist kaum Feuchtigkeit enthalten und der Estrich ist am nächsten Tag meist bereits so weit ausgetrocknet, dass er weiterverarbeitet werden kann. Die Austrocknungszeit von Estrich kann durch Trocknungsgeräte wesentlich verringert werden. Sie kommen in der Gegenwart sehr häufig zum Einsatz. Natürlich kostet die Verwendung solcher Geräte Geld und man sollte exakt kalkulieren, wie man hier vorgehen möchte.
Ob ein Estrich ausreichend getrocknet ist, dass die Weiterverarbeitung erfolgen kann, wird durch Messgeräte ermittelt. Als Handwerkertipp gilt auch, ein Stück Folie über Nacht im betreffenden Raum auf den Estrich zu kleben und am nächsten Tag zu schauen, ob sich darauf Wasserperlen befinden. Ist dies nicht der Fall, kann der Estrich weiterverarbeitet werden.
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