Trittschalldämmung für Estrich
Ob eine Trittschalldämmung für Estrich notwendig ist, darüber streiten sich die Fachleute bis heute. Doch es gibt sinnvolle ...Gründe, eine Trittschalldämmung auszulegen.
Ein Trittschall wurde für Menschen konzipiert und sollte auch verwendet werden, um diese vor Lärm zu schützen.
Wenn bei der Verlegung von Estrich Fehler gemacht werden, so kann dies nicht unerhebliche Folgen für den erlaubten Schallpegel haben. Man sollte daher ein paar Dinge beachten:
Wichtige Punkte bei der Trittschalldämmung
Bei der Herstellung von schwimmenden Estrich ist es wichtig, dass belastbare Trittschall-Dämmplatten mit einer entsprechenden Steifigkeit verwendet werden. Vor allen Dingen darf eine Dämmstoffdicke nicht nach Verarbeitung und durch Einbauen von Rohren auf weniger als 15 mm verringert werden. Als Ausnahme gilt nur, wenn das Rohr eine Ummantelung aufweist. Die Trittschalldämmung muss absolut lückenlos und unbeschädigt sein, bevor der Estrich aufgebracht wird. Wird die Verlegung einer Trittschalldämmung in einem Sanitärbereich durchgeführt, dann ist es sehr wichtig, dass hier eine spezielle Dämmung durchgeführt werden muss, damit es durch die Belastung nicht zu Rissen im Estrich kommen kann.
Meistens sind Trittschalldämmungen aus Mineralwolle oder auch aus Polystyrol-Hartschaum im Einsatz. Seltener gibt es die natürlichen ...
wie z. B. Kork oder Holzfaserplatten. Da es ganz bestimmte Anforderungen an die Trittschalldämmung gibt, werden auswechselbare wie z. B. Teppichboden oder auch Laminatoden hier nicht mit angerechnet. Diese sind auch nicht in der Lage, einen entsprechenden Trittschall bei schwimmendem Estrich zu ersetzen. Für Treppenbereiche gibt es natürlich auch entsprechende Möglichkeiten um die gesetzliche Trittschalldämmung zu erreichen. Dafür gibt es spezielle Entkopplungsplatten.
Verlegen der Trittschalldämmung
Wenn man die Trittschalldämmung einbauen möchte, dann sollte man auf dem Unterboden zuerst eine dampfbremsende Folie auflegen. An den Wänden ist es wichtig Dämmstoffrandstreifen auslegen, denn damit vermeidet man eine Übertragung vom Trittschall. Wenn dies erledigt ist, werden die eigentlichen Trittschalldämmplatten verlegt. Kreuzfugen darf man nicht einbringen.
Nun kann man die Trockenestrichelemente schwimmend verlegen. Diese dienen nun als Untergrund für den darauffolgenden Fußbodenbelag. Auf Estrich hat man eine glatte Fläche für PVC-Belag, Auslegeware, Laminat, Parkett, Kork oder Fußbodenfliesen.
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