Estrichdicke - Kosten & Preise
Die Estrichdicke ist ein weiterer Faktor, der für die Preisfindung beim Estrich von Bedeutung ist. Hierbei ...kann die Estrichdicke je nach verwendetem Material, nach Aufbauart des Estrichs, sowie der Verlegeart und den künftigen Anforderungen an den Estrich teils stark variieren.
In aller Regel kann aber ein Fließestrich mit einer deutlich geringeren Estrichdicke, die unter Experten als Estrich-Nenndicke bezeichnet wird, eingebaut werden.
Abweichungen um bis zu zehn Millimeter sind hierbei keine Seltenheit.
Die Vorteile der Reduzierung der Estrichdicke
Wer sich für einen Estrich mit einer deutlich verringerten Estrichdicke entscheidet, erreicht damit vielfältige Vorteile. So wird einerseits Material eingespart, wodurch sich die Estrichdicke auch auf Kosten und Preise für den Estrich positiv auswirken kann. Durch diese Materialeinsparung ist gleichermaßen die Trocknungszeit des Estrichs deutlich geringer. Das bedeutet, dass weitere Bodenverlegearbeiten entsprechend schneller in Angriff genommen werden können, wodurch sich etwa beim Neubau die gesamte Bauzeit verkürzt.
Ebenfalls bietet eine geringere Estrichdicke zusätzlichen Platz. Dadurch können stärkere Trittschall- und Wärmedämmungen eingebaut werden, so dass flüsterleises Laufen durchaus möglich erscheint. Die verbesserte Wärmedämmung spielt insbesondere in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eine nicht zu unterschätzende ...
Rolle.
Denn durch eine verringerte Estrichdicke, sowie eine verbesserte Wärmedämmung steigt die Wärmeleitfähigkeit des Estrichs insgesamt. Die von der Fußbodenheizung abgegebene Wärme wird schneller an die Oberfläche geleitet. Sie kann überdies auch nicht nach unten entweichen.
Mindestdicke von Estrich
Beim Einbau des Estrichs müssen aber dennoch gewisse Mindestdicken eingehalten werden, die in DIN-Normen festgelegt sind. Als Faustregel gilt, dass die unter dem Estrich befindliche Dämmlage entscheidend für die spätere Estrichdicke ist. Hierbei sind sehr weiche Dämmlagen dafür verantwortlich, dass die Estrichdicke entsprechend höher ausfallen muss. Bei härteren Dämmlagen kann die Estrich-Nenndicke dagegen reduziert werden.
Für Zementestrich gilt nach DIN 18.560, dass eine Estrichdicke von mindestens 35 Millimeter eingehalten werden muss, wenn die Dämmschicht um bis zu fünf Millimeter zusammengedrückt werden kann. Kann diese Schicht mehr als fünf und bis zu zehn Millimeter zusammengedrückt werden, so muss die Estrichdicke für den herkömmlichen Zementestrich wenigstens 40 Millimeter betragen.
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