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Estrichzusatzmittel - Kosten & Preise

Üblicherweise besteht der klassische Zementestrich aus den „Zutaten“ Zement, Wasser und Kiessand. Dabei variiert in der ...



Regel insbesondere die Korngröße des Kiessandes; diese bemisst sich vor allem an der jeweiligen Dicke des Estrichs selbst.

baumarkt1Um eine bestmögliche Verarbeitung von Estrich zu gewährleisten, muss zum einen ein ganz besonderes Mischungsverhältnis zwischen den einzelnen Bestandteilen bestehen.

Zum anderen werden meistens spezielle Estrichzusatzmittel hinzugefügt, um auf diese Weise eine bestmögliche Materialbeschaffenheit zu garantieren. Expertenmeinungen zufolge geht ohne spezielle Estrichzusatzmittel gar nichts, möchte man bei baulichen Projekten – gleich, welcher Art – hochwertige Resultate erhalten.

Die ideale Beimischung

Wenn Estrichzusatzmittel beigefügt werden, ist häufig zum einen das Ziel, eine etwaige, übermäßige Menge Wasser zu reduzieren. Je weniger Wasser übrigens hinzugegeben werden muss, desto kürzer wird letztendlich auch die Trocknungsphase sein. Möglichst kurze Antrocknungsphasen führen freilich dazu, dass mit den (Folge-)Arbeiten am Bau rasch fortgefahren werden kann, ohne (!) kostspielige Wartezeiten in Kauf zu nehmen.

Des Weiteren lässt sich im Zuge dessen auch ein verringerter Estrichschwund erzielen. Andererseits können durch eine zusätzliche Beimischung die Streichfähigkeit sowie die Festigkeit des Estrichs gesteigert werden.

Tipp: In ...



Bezug auf die Verwendung von Estrichzusatzmitteln für Heizestrich ist unbedingt darauf zu achten, dass die Heizröhren tief in die Estrichschicht „eingebettet“ sind. Das garantiert letztendlich beste Arbeitsergebnisse.

Weitere Vorteile, die Estrichzusatzmittel zu bieten haben

Interessant ist, dass Estrichzusatzmittel praktischerweise in der Lage sind, den Anteil der so genannten Luftporen im Mörtel zu erhöhen. Denn auch dadurch lässt sich eine verbesserte Streichbarkeit bzw. eine erhöhte Stabilität des Estrichs erzielen. Wissenswert diesbezüglich aber ist, dass der gesetzlich erlaubte Luftporengehalt gemäß Estrichnorm DIN 18560/II und EN 1264/IV um nicht mehr als fünf Prozent erhöht werden darf.

Weil der Luftporenanteil beim Estrich ohne Zusatzstoffe durchschnittlich etwa drei Prozent beträgt, darf dieser nach Beimischung von Estrichzusatzmitteln folglich nicht über acht Prozent liegen.

Je nach Zusammensetzung kosten Estrichzusatzmittel in etwa zwischen zehn und zwanzig Euro pro Kilogramm. Dabei gilt es jedoch zu unterscheiden, welche Produkte jeweils für welche Estrichsorte geeignet sind. So sind spezielle Produkte beispielsweise ausschließlich für Fließ- oder Anhydritestrich konzipiert, andere hingegen sind eher für Gussasphalt- oder Magnesiaestrich et cetera geeignet.