Du bist hier: » » » » Fenstergrößen - Normen und DIN fürs Haus

Fenstergrößen - Normen und DIN fürs Haus

Der Blick aus dem Fenster sollte jederzeit ungehindert erfolgen können. Das bedeutet zum Beispiel, ...



dass man sowohl im Sitzen, als auch im Stehen einen weitestgehend angenehmen Blickwinkel nach außen hat - ohne, dass sich der Betrachter gegebenenfalls bücken oder aber auf die Zehenspitzen stellen müsste.

fenster-ausmessen_flDas bedeutet gleichwohl, dass ein Fenster nicht oben links oder unten rechts in der Wand positioniert, sondern immer in Anlehnung an bestimmte Richtlinien in adäquater Höhe angebracht werden sollte. Und damit dieser wichtige Grundsatz auch tatsächlich stets Beachtung findet, gilt es im Hinblick auf Fenstergrößen spezielle Normen und DIN fürs Haus zu beachten. Von grundlegender Bedeutung ist in diesem Zusammenhang freilich auch der Tageslichteinfall.

Prinzipiell muss in jeden Raum ein gewisser Lichtanteil eindringen können. Auf diese Weise soll zum Beispiel gewährleistet sein, dass ein Kind beim Erledigen seiner Hausaufgaben am Schreibtisch, der vor dem Fenster aufgestellt ist, genügend natürliches Licht zur Verfügung hat. Denn nur so werden die Augen am wenigsten belastet. Die Küche muss ebenfalls über einen ausreichenden Tageslichtpegel verfügen, damit die Hausfrau bzw. der Hausmann ungehindert arbeiten kann. 

Auch die ...



Größe der Glasfläche ist entscheidend

Damit jederzeit eine ausreichende Beleuchtung bzw. ein bestimmter Tageslichteinfall in Räumlichkeiten vorhanden ist, müssen die Abmessungen einer Fensterglasfläche mindestens ein Zwanzigstel, besser noch ein Zehntel des gesamten Innenraumes aufweisen. Die durchschnittliche Höhe eines Wohnraumes erfordert somit eine Fenstergröße von mindestens 1,30 Meter.

Drei Faktoren sollten dabei generell berücksichtigt sein: die Funktionalität, die Zweckmäßigkeit sowie die optische Beschaffenheit eines Fensters. Natürlich ist darüber hinaus auch die Strapazierfähigkeit bzw. die Robustheit eines Fensters von Bedeutung.

Wichtig: ein ausreichender Luftvolumenstrom

Energieeffizienz und Wärmedämmung auf der einen Seite, eine ausreichende Luftzirkulation auf der anderen Seite müssen in jedem Fall garantiert sein. Dies ist auch in der DIN-Norm 1946-6 eindeutig festgelegt. Leider führte dies jedoch in der Vergangenheit häufig zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Denn zum einen muss bei einem Fenster eine gewisse Dichtigkeit gewährleistet sein, andererseits führt eine allzu umfassende Fensterisolierung mitunter zu Schimmel in Wohnräumen.

Überhaupt sind Fenstererneuerungen, die eine gute Wärmedämmung garantieren sollen, meist auch mit gewissen Kosten verbunden. Nicht jeder Mieter ist aber auch mit einer Mieterhöhung einverstanden….