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Fenster richtig ausmessen – Anleitung

Bei der Errichtung eines neuen Gebäudes sind neue Fenster gefragt. Aber auch im Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten ...



kommt es oftmals vor, dass der Einbau neuer Fenster unverzichtbar ist.

fenster-lamellen_flSei es, weil beispielsweise die alten in punkto Design nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen; sei es, weil die veralteten Fenster längst nicht mehr den Erwartungen an eine gute Isolierung gerecht werden (zum Beispiel aufgrund von Verschleißerscheinungen et cetera).

Wissenswert ist in jedem Fall, dass zukunftsorientierte Lösungen in Sachen Isolierung & Co. ein beeindruckendes Einsparpotential bieten. Denn immerhin lässt sich dadurch der Temperaturregler um bis zu drei Grad Celsius reduzieren.

Das macht eine Heizkostenersparnis von bis zu 15 Prozent! Sicherlich ist die Investition in neue Fenster zunächst ein recht „heikler“ Kostenfaktor, allerdings lohnt sich eine solche Anschaffung in jedem Fall.

Überhaupt – so raten Fachleute – ist es von Vorteil, im Abstand von etwa zehn bis 15 Jahren die Funktionalität eines Fensters zu überprüfen. Undichte Stellen „laden“ Kälte und Feuchtigkeit geradezu dazu ein, ins Mauerwerk einzudringen und dort über viele Jahre hinweg (schwerwiegende) Bruch- oder Schimmelschäden anzurichten.

Das Ausmessen neuer Fenster ist ...



in der Tat leichter, als man glauben mag. Wenn beispielsweise vom so genannten Gesamtmaß die Rede ist, so kommen hierbei die vollständigen Abmessungen des Fensters inklusive Rollladen, Rahmenverbreiterungen sowie die Anschlussprofile zum Tragen.

Bei einem Altbau sieht das Ganze hingegen ein wenig anders aus. Hierbei gilt es, ab der Oberkante des Fensterrahmens bis zur Fensterbank zu messen, um so auf jeweils beiden Seiten etwaige Messabweichungen zu kompensieren.


Es macht außerdem Sinn, von dem so erhaltenen Maß einen Zentimeter abzuziehen, um im Zuge dessen das Anschlussprofil im unteren Bereich des Fensters welches sich ja hinter der Fensterbank befindet, in die Berechnungen einbeziehen zu können. Werden zu große oder zu kleine Fenster in die dafür vorgesehenen Maueröffnungen eingesetzt, so kann dies in der Regel zu erheblichen Problemen führen….

Länge, Breite, Höhe… - einfacher, als gedacht!fenster-ausmessen_fl

Im Anschluss an die Messung der Fensterhöhe wird die Breite gemessen. Das heißt, dass die jeweils sichtbare Breite des Rahmens sowohl in der unteren, als auch in der oberen Hälfte gemessen wird. Von besonderer Bedeutung ist dabei stets das kleinere Maß, weil somit sichergestellt werden kann, dass das neugelieferte Fenster tatsächlich in die Maueröffnung eingelassen werden kann.

Als „Faustregel“ gilt in diesem Zusammenhang, dass von dem so erhaltenen Maß durchschnittlich zwei Zentimeter abgerechnet werden. So lassen sich in jedem Fall die korrekten (Bestell-)Maße des Fensters errechnen.

Erfahrene Experten raten, das Fenster in jedem Fall auch von außen abzumessen. Dies hat den folgenden Vorteil: für den Fall, dass die Abmaße des Fensters im Außenbereich größer sind, als die bei der Abmessung innen, so ist klar, dass das neue Fenster von außen eingebracht werden muss.

Bei Neubauten gilt die folgende Regel: es empfiehlt sich, von den Öffnungen stets zwei Zentimeter abzuziehen. Ist also die Maueröffnung 1560 Millimeter hoch und 1660 Millimeter breit, so werden als Maß 1560 Millimeter Höhe und 1420 Millimeter Breite veranschlagt.

Um eine präzise Abmessung der Fenster-Laibungen kommt man de facto nicht umhin. Aus diesem Grund ist es ratsam, lieber mehrfach die Höhe bzw. die Fensterbreite zu ermitteln. Und zwar jeweils in dem Bereich, in welchen später auch der Fensterrahmen installiert werden soll.