Fenster richtig einstellen – Anleitung
Wenn trotz geschlossener Fenster Zugluft eindringen kann und somit eine ungemütliche Atmosphäre in der Wohnung entsteht, ...ist dringend Handlungsbedarf gefragt.
Auch wenn sich immer wieder Kondenswasser an den Scheiben absetzt und infolge dessen der „richtige Durchblick“ fehlt, steht fest, dass an dem betreffenden Fenster gewisse Nachbesserungsarbeiten durchgeführt werden müssen.
Insbesondere auch herabtropfendes Kondenswasser, das nicht gleich entfernt wird, birgt nachhaltige Schäden; vor allem Holzrahmen werden dadurch mit der Zeit fleckig und unansehnlich. Aber schlimmer noch: die Qualität bzw. die Stabilität des verwendeten (Rahmen-)Materials lässt im Laufe der Jahre nach. Auf diese Weise wird der Rahmen noch anfälliger für negative (Umwelt-)Einflüsse et cetera.
Dringen im Übrigen über einen längeren Zeitraum hinweg Kälte und Feuchtigkeit ungehindert in das Innere eines Raumes, so haben Sporen und Schimmelpilze unterschiedlichster Art sehr leichtes Spiel. Dunkle, unansehnliche Flecken setzen sich nach und nach in den Ecken des Fensters ab, vergrößern sich und stellen mit der Zeit sogar ein beträchtliches Gesundheitsrisiko dar.
Sogar das Mauerwerk selbst kann im Zuge dessen betroffen sein. Grund genug also, all‘ dem explizit vorzubeugen und mit nur wenigen Handgriffen das fehlerhaft installierte ...
Fenster richtig einstellen. Der damit einhergehende Zeitaufwand ist in der Tat sehr gering. Die positiven Auswirkungen für das Raumklima hingegen machen sich nahezu unmittelbar bemerkbar. Auch die Haushaltskasse freut’s: die so eingesparten Energiekosten sind nicht unerheblich.
Auf die „richtige Einstellung“ kommt es an – auch beim Fenster!
Wenn der Fensterflügel mal nicht korrekt im Rahmen sitzt, so kann ein einfacher Imbusschlüssel bereits die Lösung des Problems sein…. Darüber hinaus kann auch ein wenig Feingefühl nicht schaden.
Das Gute an modernen Fenstern ist, dass sie sich durchaus ohne Probleme auch im Nachhinein noch einstellen lassen; speziell eingesetzte Schrauben machen ein späteres Justieren bzw. eine nachträgliche Flügeleinstellung einfach und unkompliziert möglich.
Tipp: im Normalfall ist die richtige Vorgehensweise in der dem Fenster beigefügten Bedienungsanleitung ersichtlich. Anderenfalls empfehlen Experten, zum Einstellen der Fenster nach Möglichkeit einen kompetenten Fachmann zurate zu ziehen. Denn das (nachträgliche) Einstellen an sich ist nur wenig zeitaufwändig und kostet dementsprechend auch nicht viel Geld.
Im Rahmen der zweijährigen Gewährleistungsfrist werden derartige Arbeiten selbstverständlich auch kostenfrei durch das betreffende Herstellerunternehmen durchgeführt. Langwieriges Ausprobieren erweist sich somit als überflüssig. Warum sich also mit weniger zufrieden geben, wenn man auch professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen kann?
Für den Fall, dass man dennoch „in Eigenregie“ versuchen möchte, das Fenster zu justieren, sollten zwei, drei Tipps berücksichtigt werden. Die zum Einstellen benötigten Schrauben sind zum Beispiel nicht regulär am Fensterscharnier selbst zu finden, sondern immer häufiger werden sie seitens der Herstellerfirmen – je nach Anbieter – auch an den Fensterflügeln angebracht.
Es kommt darüber hinaus oftmals vor, dass sie, einer ansprechenderen Optik wegen, durch separate Plastikkappen abgedeckt sind. Das Praktische dabei: moderne Fensterrahmen lassen sich in nahezu alle Richtungen einstellen. Selbst der so genannte Anpressdruck ist hier individuell regulierbar. Dies kann einerseits mittels einer Schraube oder andererseits lediglich durch bloßes Verstellen des Schließbolzens erfolgen.
Sofern die Justierung des Fensters zu keinem nennenswerten Erfolg geführt hat, und weiterhin Zugluft von außen eindringt, sollte gegebenenfalls ein Konstruktionsmangel in Erwägung gezogen werden. Die Anbringung kleiner Dichtklebe-Elemente kann in diesem Zusammenhang Abhilfe schaffen!
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