Fenster richtig messen – Anleitung
Der Bau eines neuen Hauses beansprucht in der Regel sehr viel Zeit, Geld – und oftmals ...auch Nerven. Ein überaus relevanter Faktor in diesem Zusammenhang ist sicherlich der Neuerwerb von Fenstern.
Fachleuten zufolge ist die Anschaffung neuer Fenster zwar eine zumeist erhebliche (finanzielle) Belastung, jedoch handelt es sich hierbei um eine durchaus lohnenswerte Investition.
Alte Fenster beispielsweise sind im Rahmen ihres oftmals jahrzehntelangen Einsatzes als „Schutzschild“ gegen unterschiedlichste Witterungseinflüsse und sonstige „Widrigkeiten“ verschlissen, marode und demnach nicht mehr voll funktionsfähig.
Dichtungen nutzen ab, Feuchtigkeit kann eindringen, Kälte und Zugluft tragen zudem ihr Übriges dazu bei, dass die „warme“ Atmosphäre im Innenbereich eines Gebäudes mehr und mehr an Gemütlichkeit einbüßt. Die Folge: durch ein Heraufsetzen der Heizung wird einerseits der Geldbeutel belastet, andererseits „leidet“ im Zuge dessen – unter anderem durch einen noch höheren CO²-Ausstoß – vor allem die Umwelt.
Dadurch, dass neue Fenster „ins Haus kommen“, kann Energie eingespart und die Haushaltskasse entlastet werden. Untersuchungen zufolge beläuft sich das Einsparpotential diesbezüglich auf bis zu 15 Prozent. Ein durchaus „schlagkräftiges“ Argument also.
Demzufolge heißt es nun, die richtigen Maße der ...
neuen Fenster zu ermitteln. Das ist in der Tat leichter, als gedacht. Denn werden bei den Abmessungen nur zwei, drei relevante Details berücksichtigt, so kann man durchaus sicher sein, dass bei der Lieferung der neuen Rahmen nichts mehr schiefgehen wird.
Ähnlich verhält es sich freilich auch dann, wenn es darum geht, einen Altbau mit neuen Fenstern zu „bestücken“. Denn auch hierbei muss von der Abmessung bis hin zum tatsächlichen Einbau der Fenster alles stimmig sein. Fehlerhafte Messungen haben schließlich nicht nur eine oftmals erhebliche, zeitliche Verschiebung am Bauobjekt zur Folge, sondern es fallen dadurch zugleich auch weitere, höhere Kosten an. Diese gilt es also in erster Linie durch korrektes Maßnehmen schon im Vorfeld auszuschließen.
Es ist zwar nicht auf Anhieb damit getan, den Zollstock hervorzuholen, die Leiter zu besteigen und sodann einige Zahlen zu notieren. Bei den so genannten Gesamtmaßen zum Beispiel ist sowohl vom kompletten Fenster, als auch vom Rollladenkasten die Rede. Wissenswert ist diesbezüglich auch, dass viele Fensterhersteller die Leisten für die Fensterbänke in die Abmessungen inkludieren.
Das heißt demnach, dass eine gesonderte Messung hierbei nicht mehr erfolgen muss. Folglich geht man bei einer 150er Höhe davon aus, dass das reine Fenstermaß 147 Zentimeter beträgt. Die Leiste für die Fensterbank ist dabei also bereits mit eingerechnet und beläuft sich auf drei Zentimeter.
Auch die „Kleinigkeiten“ müssen berücksichtigt werden
In Bezug auf die Fensterabmessungen für einen Altbau bzw. für ein bereits bestehendes Gebäude macht es stets Sinn, nicht nur innen, sondern auch im Außenbereich Messungen durchzuführen. Denn erfahrungsgemäß kommt es vor, dass sich zum Teil gravierende Größenunterschiede bemerkbar machen.
Als relevante Maßangabe kommt in dieser Hinsicht übrigens die kleinere der beiden Größenangaben in Betracht, um somit sicherzugehen, dass sich das gelieferte Fenster später auch in jedem Fall einsetzen lässt.
Bereits vorhandene Rollläden inklusive Innendeckel erfordern natürlich eine zusätzliche Berücksichtigung im Rahmen der Fensterabmessungen. Denn zumeist wird hierfür ein spezielles Deckelanschluss-Profil benötigt, was bedeutet, dass das Fenster bis zur Höhe etwa einen Zentimeter in den entsprechenden Rollladenkasten hineinragt.
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