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Fenster richtig montieren - Anleitung

Mit dem richtigen Handwerk und einer fundierten Anleitung ist es wahrlich „kein Hexenwerk“, Fenster richtig zu ...



montieren.

fenster-montieren2_flGanz im Gegenteil: sind beispielsweise qualitativ hochwertiger Fensterschaum, eine Schlagbohrmaschine, Kreuz- und Schlitzschraubendreher, Wasserwaage & Co. zur Hand, so ist dies bereits die „halbe Miete“.

Egal, ob es sich um die Fenstermontage für ein neu errichtetes Gebäude handelt, oder ob stattdessen ein Altbau ein „neues Gesicht“ erhalten soll: das Grundprinzip in Sachen Fenstermontage ist in jedem Fall dasselbe.

Von Vorteil ist es allerdings, wenn man neben dem Willen zum Erfolg auch ein wenig Fingerspitzengefühl in Verbindung mit handwerklichem Geschick vorweisen kann. Aber auch auf helfende Hände, gerne auch Montagespezialisten, sollte man nach Möglichkeit nicht verzichten.

Zugeschaut, mitgebaut…

Fenster bzw. Rahmen werden in der Regel werksseitig mit einer schützenden Folie versehen. Diese sollte noch vor dem Einbau nach Möglichkeit vollends entfernt werden. Denn ach dem Einbau der Fenster kann sich dieses nämlich durchaus als äußerst schwierig und zeitraubend erweisen.

Im Anschluss an diese Arbeit macht es Sinn, den Fenstergriff an den Fensterflügel anzubringen. Auf diese Weise lässt sich das Fenster ...



schon frühzeitig (testweise) öffnen und schließen. Und nun wird mithilfe des bereitliegenden Schlitzschraubers der Sicherungsstift aus dem Rahmen herausgezogen, wodurch jeweils ein Öffnen des Flügels ermöglicht wird und dieser im Zuge dessen nach oben herausgezogen werden kann.

Achtung: das empfindliche vor möglichen Beschädigungen schützen! Eine weiche Unterlage, auf welcher der Flügel zwischenzeitlich „deponiert“ werden kann, ist eine zusätzliche, praktische Hilfe.

Jetzt heißt es, die Maueröffnung zu reinigen und sie gleichzeitig ein wenig mit Wasser zu benetzen. Dies trägt dazu bei, dass der später aufzutragende Montageschaum einen festeren Halt bekommt.

Der Flügel kann nun in die Maueröffnung gehoben werden, wobei eine etwa zwei bis drei Zentimeter breite „Pufferzone“ belassen werden sollte. Montageexperten raten meist zu einem solchen Schritt, um so bereits im Vorfeld sicherzugehen, dass die spätere Acryl- bzw. Silikonverfugung dauerhaft halten wird.

Apropos: Zum Abdichten der Außenseite lassen sich sowohl spezielle Fensterdichtbänder, als auch Silikon verwenden. Im Gegensatz zum Silikon ist Acryl allerdings gasdicht und sollte deshalb ausschließlich für die Abdichtung der Fensterinnenseiten eingesetzt werden.fenster-montieren_fl

Wissenswert ist in diesem Zusammenhang obendrein, dass Acryl niemals mit Seifenlauge in Verbindung kommen sollte, da anderenfalls keine zuverlässige Stabilität mehr gewährleistet werden könnte. (Zur Glättung von Silikon verwendet man hingegen sehr wohl eine leichte Seifenlauge.)

Nun ist das Ausrichten des Fensterrahmens an der Reihe. Dies wird am besten mit Hilfe der Wasserwaage und mit speziellen Keilen bewerkstelligt. Dabei ist Perfektionismus gefragt, denn ansonsten lässt sich das Fenster nach dem Einbau nur schwerlich öffnen und schließen.

Die entsprechenden Befestigungslöcher im Rahmen können bereits jetzt mit der Bohrmaschine vorgebohrt werden; danach folgt das Eindrehen der Schrauben (bis zum Anschlag) unter Zuhilfenahme des Schlagbohrers.

Der noch vorhandene Hohlraum zwischen Rahmen und Mauerwerk wird im Anschluss an diesen Schritt mit Montageschaum vorsichtig ausgeschäumt, wobei aber berücksichtigt werden sollte, dass sich der Schaum um etwa das Doppelte seines Volumens ausdehnen kann. Eine sparsame Dosierung ist hierbei also von Vorteil.

Die Fensterrahmen können nun eingehängt werden; überflüssiger Schaum darf nach circa zwei bis drei Stunden sauber abgeschnitten werden. Erst dann ist er vollends ausgehärtet. Mit Acryl oder Silikon werden die Feinheiten sodann ausgebessert und perfektioniert.