Fenster richtig renovieren, Renovierung - Kosten, Anleitung
Durch eine wohldurchdachte und fachgerecht durchgeführte Fensterrenovierung lässt sich bekanntlich jede Menge bares Geld ...sparen.
Zwar ist eine derartige Sanierung in der Regel mit einem ganz erheblichen Kostenaufwand verbunden, aber Fakt ist, dass es sich dabei durchaus um eine Investition handelt, die sich – vor allem auch langfristig betrachtet – lohnen kann.
Denn allein durch den Austausch eines Fensters lassen sich im betreffenden (Innen-)Raum zehn bis 15 Euro Heizkosten einsparen. Das bedeutet also, dass sich die Anzeige des Temperaturreglers durchaus um zwischen ein und drei Grad Celsius herabsetzen lassen kann.
So teuer eine Fensterrenovierung allerdings auch sein kann, so sehr empfiehlt es sich dennoch, die Fensterrenovierung im Zuge der Sanierung der Außenfassaden des Hauses in Angriff zu nehmen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: man stelle sich nur einmal vor, dass neue Fenster weitaus dichter schließen, als dies bei den klassischen Altbau-Fenstern der Fall war.
Ein Umstand, an den sich freilich auch das Klima in den Räumlichkeiten selbst „anpassen“ muss. Denn in Altbauten ist meist ein höherer Feuchtigkeitsgehalt messbar, als dies in modernen Neubauten der Fall ist.
/>Da diese Feuchtigkeit bedingt durch die fundierte Fensterisolierung jedoch nur noch schwerlich nach außen hin abgegeben werden kann, setzt sich diese im Laufe der Zeit an den Innenwänden fest. Feuchte, dunkle Flecken entstehen, und noch dazu muss über kurz oder lang mit einer gefährlichen Schimmelbildung gerechnet werden. Spezielle Luftkollektoren sind in dieser Hinsicht die eine, wohl eher kurzfristig effiziente Lösungsvariante, eine grundlegende Renovierung hingegen die andere.
Wann sollten Häuslebauer und Eigenheimbesitzer aktiv werden?
Mit dem Ziel, Energiekosten durch Renovierungsarbeiten einzusparen, bietet sich die Berücksichtigung einer „Faustformel“ an. Demgemäß teilt man die pro Jahr anfallenden Energiekosten durch die beheizte Wohnfläche.
Wenn sich im Rahmen dieser Berechnung ein Ergebnis von etwa zehn Euro je Quadratmeter ergibt, so ist spätestens jetzt Handlungsbedarf gefragt. Denn günstiger geht’s immer….
In jedem Fall trägt eine fundierte Sanierung immens zum Umweltschutz bei. Überhaupt kann im Zuge dessen der Komfort bzw. die Wohnbehaglichkeit gefördert werden. Im Übrigen können auf diese Weise langfristig nicht nur (Energie-)Kosten eingespart werden, sondern das gesamte Objekt profitiert von einer zumeist beträchtlichen Wertsteigerung. Ein Aspekt, der von entscheidender Relevanz sein kann!
Nichtsdestotrotz kann vor einer durchzuführenden Fenstersanierung eine kompetente Beratung durch öffentliche Stellen von grundlegender Bedeutung sein. Im Zuge dessen sollten Renovierungswillige sich auch über mögliche, staatliche Fördermöglichkeiten beraten lassen. In jedem Fall gilt, dass die Dämmung im Fensterbereich so konstruktiv wie möglich angebracht werden sollte.
Bevor aber in Erwägung gezogen wird, die Fenster gänzlich auszutauschen, so sollte vorab geprüft werden, inwieweit gegebenenfalls zunächst der Glasaustausch von Belang sein könnte. Zum Beispiel bei veralteten Kunststoff-Fenstern, deren Rahmen noch den aktuellen (Energie-)Standards entsprechen et cetera. Selbst das bloße Nachjustieren vorhandener Fensterbeschläge kann sich vorteilhaft im Hinblick auf die Dichtheit auswirken.
Schließlich belaufen sich die Kosten für neue Fenster auf rund 150 bis 450 Euro pro Quadratmeter. Der Einbau einer Zweischeiben-Isolierverglasung verhilft zu einem über 50prozentigen Wärmeverlust, wohingegen die moderne Dreischeibenwärmeschutzverglasung sage und schreibe mehr als 85 Prozent weniger Wärmeverlust garantiert, als die klassische Einfachverglasung.
Mit bestimmten, öffentlichen Fördermitteln kann man also viel erreichen – und auch die Umwelt freut sich!
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