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Tipps zum Reinigen von Fenstern

Wenn man seine Fenster gründlich reinigen möchte, wie beim Frühjahrsputz oder beim Großputz, dann sollte man ...



sowohl die Scheiben, als auch die Fensterrahmen und die Fensterbank mit putzen. 2-3x im Jahr sollte dem Schmutz auf den Fenstern gründlich an den Kragen gehen.

fenster-putzen_flDann fällt das Reinigen „mal eben so zwischendurch“ wesentlich leichter und geht ruckzuck.

Grundsätzliche Tipps zum Reinigen von Fenstern:

Verwendet man sonst zum Fensterreinigen einen Sprühreinger sollte dieser jetzt im Schrank stehen bleiben. Er enthält einfach zu viele Pflegestoffe die einen regelrechten Film auf der Glasoberfläche bilden und an der Scheibe bleibt Staub und Schmutz viel zu leicht wieder haften.

Sind im Frühjahr die Fenster sehr mit Blütenstaub behaftet, sollte man die Scheiben zuerst mit einem weichen Lappen abwischen. Dann bleibt das Putzwasser länger klar, und die Scheiben lassen sich auch deutlich einfacher putzen.

Hat sich im Fensterrahmen viel Staub oder Sand angesammelt, besonders bei Terrassenfenstern kann man dies beobachten, so sollte der Rahmen zuerst innen gut abgesaugt werden. So verhindert man, dass sich Staubreste und Sand zu einer festen schwarzen Masse verkleben.

Niemals ...



sollte mit heißem Wasser Fenster geputzt werden. Heißes Wasser verhindert die Reinigungswirkung bei dem Reinigungsmittel, bzw. lassen diese verdunsten. Man putzt dann lediglich mit heißem und klarem Wasser die Scheiben.

Immer zuerst die Fensterrahmen putzen, und dann die Fensterscheiben. So verhindert man, dass man durch das Reinigen der Rahmen wieder in die Scheibe reibt.

Für Fensterrahmen aus Plastik ist ein Putzstein ideal. Putzstein reinigt, entfernt den Schutz und versiegelt hinterher regelrecht die geputzte Fläche.

Beim Fensterputzen nie auf einen Tisch oder einen Stuhl steigen. Zum Fenster putzen immer eine trittsichere Leiter oder einen trittsicheren Tritt verwenden. Die meisten Unfälle im Haushalt passieren tatsächlich beim Fenster putzen.

Muss man bei starker Sonneneinstrahlung die Fensterscheiben putzen, so kann man die Rollladen herunter lassen. Dies verhindert dass die Sonne direkt auf die Scheibe schein, und somit die damit verbundene Schlierenbildung. Für diejenigen die keine Rollläden an den Fenstern haben, gilt: Warten bis eine Wolke vorbeikommt…

Selbst bei Frost kann man Fenster putzen. Hierzu gibt man handelsübliches Kochsalz in das Putzwasser. Dadurch verhindert man das Anfrieren des Wassers am Fenster.

Nach der Verwendung eines Fensterleders, dies kurz in mildem Haarshampoo auswaschen, klarspülen und in lauwarmen Salzwasser waschen. So bleibt das Fensterleder schön weich und geschmeidig. Hart gewordene Fensterleder kann man in Wasser und Salmiakgeist einweichen und gut durchwalken. Anschließend ist es wieder weich und geschmeidig. Fensterleder nie auf der Heizung oder in der Sonne trocknen, hier wird es garantiert hart.

Möchte man glänzende Scheiben haben, kann man diese nach dem Putzen mit einer normalen ausrangierten Feinstrumpfhose (Nylons) polieren. Die Nachbarn werden staunen.

Gibt man Salmiakgeist oder einen Schuss Spiritus oder Essig ins Wasser, spart man sich den kauf eines teuren Reinigers.

Fensterscheiben lassen sich mit der guten alten Tageszeitung perfekt nachwischen.

Hartnäckig sitzenden Schutz wie Farbreste oder Vogelkot entfernt man am einfachsten mit einem Glashobel.
Nach der Verwendung eines Fensterwischers, sollte man immer über die Gummilippe reiben, bevor der Abzieher wieder angesetzt wird. So hat man anschließend keine bzw. kaum Schlieren auf der Scheibe.